Soccket

Ein Fußball, der Licht erzeugt

1. März 2013 • 12:24 Uhr

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Sieht komisch aus? Tja, das ist der Ball als Lampe. (Foto: Kickstarter)

„Das ist ja nur ein schnöder Fußball!?” Tja, das dachte ich zu Beginn auch. Aber die Idee hinter Soccket gefällt mir richtig gut, auch oder gerade weil sie vermutlich eher für Kinder in Entwicklungsländern eine große Bereicherung darstellen dürfte.

Soccket ist in der Tat ein regulärer Fußball, der wasserabweisend und hochwertig verarbeitet ist. Im Inneren steckt allerdings eine interessante Technik: Durch eine Art Pendel lädt sich der Ball beim ganz normalen Spielen mit Energie auf, die bei Bedarf wieder abgegeben wird – in Form einer stromsparende LED-Lampe. Das bedeutet in dem Fall: Spielt 30 Minuten mit Freunden und bekommt dafür bis zu drei Stunden Licht.. Die Leuchte wird an einen entsprechenden Anschluss am Ball gesteckt.

Was ich hier klasse finde: Stellt euch vor, Kids in der dritten Welt würden einen solchen Fußball erhalten. Für die Freizeitgestaltung. Und zugleich erhielten sie Licht, um abends auch etwas in ihrer Wohnung zu sehen, ein Buch lesen zu können und dergleichen. Denn Millionen Menschen weltweit kommen nach wie vor ohne Strom – und damit auch Licht der Nacht – aus. Sozusagen verbindet Soccket Spiel und praktischen Nutzen sinnvoll. Ebenfalls kann der Ball freilich auch in Schulen, zum Beispiel für den Physikunterricht verwendet werden. Oder in den Wohnungen der Menschen in hiesigen Gefilden.

Die Macher von Uncharted Play benötigen für eine größere Menge an Soccket-Bällen noch Geld. Bei Kickstarter sammeln sie aktuell 75.000 US-Dollar via Crowdfunding ein, über 25.000 wurden schon erreicht. Ein Exemplar beginnt bei 99 Dollar zzgl. 20 Dollar Versand nach Europa. Dann holt ihr euch ein solches Ding nach Hause – übrigens inklusive Lampe. Für die Verantwortlichen aber besteht so zugleich die Möglichkeit, größere Mengen des Balls anzufertigen und womöglich Bedürftige zu unterstützen.

Weitere Details entnehmt ihr der Kickstarter-Webseite. Trotz des nüchtern betrachtet happigen Preises ist die Idee doch schön, oder?

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Ein Kommentar

  1. Geniale Idee! In der Tat aber wirklich etwas teuer.

    Leider ist die Finanzierung über Kickstarter aus Deutschland immer noch etwas schwierig, ohne Keditkarte und Amazon.com Account :/

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