Sony HMZ-T3

3D-Kopfkino für besseres Spiel- und Film- Erlebnis

3. September 2013 • 17:03 Uhr

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Die neue Sony-Brille. (Foto: Engadget)

Jedes Jahr eine neue Videobrille – oder wie es Sony nennt: 3D-Kopfkino. Auf der IFA 2012 stellte Sony den HMZ-T2 vor, der jetzt – auf der IFA 2013 – einen Nachfolger erhält. Der HMZ-T3 bietet allerlei Verbesserungen, eignet sich für Smartphones mit Android und verzichtet auf Wunsch auf Kabelei.

Allgemein soll der HMZ-T3 in vielerlei Hinsicht überzeugen, wenn er im Oktober 2013 zuerst in Japan erscheint. Wie beim früheren beziehungsweise jetzt noch aktuellen Modell setzt man die Videobrille auf, zwei OLED-Bildschirme suggerieren einen großen Display mit 720p-Auflösung. Die Qualität soll sich hier jetzt deutlich verbessert haben, das Sichtfeld kann auf Wunsch auf 70 Prozent eingeschränkt werden. Die Bildausgabe lässt sich anhand vordefinierter Optionen für „Gaming“ oder „Movie“ optimieren.

Android-Smartphones, sicherlich vorzugsweise von Sony, können über Micro-HDMI-Anschluss mit dem HMZ-T3 verbunden werden. Ausgelegt ist er für die PlayStation 3 oder Blu-ray-Player. Mit der passenden Audioquelle könnt ihr virtuellen 7.1 Surroundsound (vorher 5.1) dank der integrierten Speaker erleben. Das Trageband lässt sich besser am Hinterkopf anbringen, ferner wurde das Gewicht reduziert.

Besonders interessant: Es gibt einen separat erhältlichen Transmitter, der schnurlos aus bis zu sieben Meter Entfernung Inhalte zur Brille streamt. Es heißt, die Bildqualität soll sich dadurch nicht verschlechtern.

Der Empfänger/Sender. (Foto: Engadget)
Der Empfänger/Sender. (Foto: Engadget)

Engadget zufolge hat sich beim Spielen mit dem HMZ-T3 gegenüber dem T2-Modell wenig getan. Dunklere Bereiche in Games können jetzt auf Wunsch besser dargestellt werden, die Reduzierung des Sichtbereiches soll in der Praxis von Vorteil sein. Zwar ist der T3 auf 3D-Inhalte ausgelegt, soll aber mit 2D-Content besser als zuvor zurecht kommen.

Vermutlich auf der IFA 2013 wird Sony Angaben zum Preis und Verkaufsstart in Deutschland machen. Gehen wir mal wieder von über 1000 Euro aus?! Schade eigentlich, könnte doch HMZ-T3 nach wie vor Oculus Rift Paroli bieten….

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2 Kommentare

  1. steves am

    Naja, mit Oculus Rift ist dies hier nicht entfernt vergleichbar – weder Sichtfeld noch Auflösung, von den ganzen Sensoren im Rift ganz zu schweigen. Es sind völlig unterschiedliche Produkte mit völlig unterscheidlichen Zielgruppen.
    MfG

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    • Kann man so nicht sagen. Sichtfeld und Auflösung sind ja hier aufgrund anderer Technik sogar besser, oder? Und die Sensoren könnte man beim HMZ-T3 auch über ein Smartphone ergänzen. Mehr steckt auch nicht in Oculus Rift, hart genommen…

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