Star Trek

Trekkie-(T)Raum Deluxe! Keller-Umbau für 500.000 Dollar

16. Juli 2014 • 0:05 Uhr

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Captain Sforza in seinem Chef-Sessel (Foto: Mirror.co.uk)

Ihr denkt, ihr seid der größte Trekkie der Welt, nur weil ihr sämtliche „Star Trek“-Serien und -Filme auf VHS-Kassette, DVD und Blu-Ray besitzt, ausschließlich in der Garde-Uniform der Sternenflotte das Haus verlasst, ohne Ausnahme in Captain Kirk Bettwäsche eure Nächte verbringt und der Star Trek Pizzaschneider euer Lieblings-Küchenwerkzeug ist? Okay, dies klingt nicht schlecht und durchaus fanatisch. Aber, so leid es mir auch tut,  an Anthony Sforza kommt ihr damit noch längst nicht heran. Der auf Long Island, New York lebende US-Amerikaner hat nämlich seinen Keller für eine schlappe halbe Million US-Dollar zu einen aufwendigen Star Trek-Bunker umgebaut.

Der 48 Jahre alte Anthony Sforza ist laut seiner Aussage seit jüngster Kindheit ein eingefleischter Fan der SciFi-Reihe und sammelt bereits seit den (19)80er-Jahren Actionfiguren, Raumschiff-Modelle, Laserwaffen-Repliken und ähnlichen Fan-Krimskrams. Irgendwann ging ihm der Platz für all die Sachen aus, weswegen er 2010 den Entschluss fasste, seinen Keller aufwändig umzubauen, um dort all diese Dinge stilgerecht unterzubringen.

Drei Jahre lang hat er daran gearbeitet und aufwendige Nachforschungen erstellt, um beispielsweise herauszufinden, aus welchen Materialien die Kulissen der Original-Serie bestanden und in welchen exakten Farbtönen diese bepinselt waren. Und auch finanziell scheute er keine Kosten und investierte insgesamt mehr als 500.000 US-Dollar in die Verwirklichung seines Traums.

Ein weltfremder Spinner also? Zumindest erfüllt Anthony Sforza nicht das Klischee des vereinsamten, introvertierten Nerds. Er ist glücklich mit seiner Frau Annette verheiratet, die ihn bei diesem Projekt voll unterstützte. Und deren beiden Söhne Daniel und Michael (sieben und elf Jahre) sind logischerweise eh Feuer und Flamme für diesen ganz besonderen Keller. Nur Anthonys Schwester findet die Leidenschaft ihres Bruders ein „klein wenig seltsam“. Was sie damit nur meint?

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