Starforce Pi

Schicker Retro-Spielautomat für die Wohnung

4. November 2015 • 8:44 Uhr

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Schick und vielseitig. (Foto: Starforce Pi)

Ein Spielautomat für den Heimgebrauch mit Raspberry Pi-Innenleben? Gibt es doch längst in zahlreichen Formen und Farben. Aber der Starforce Pi macht einiges anders. Und besser.

Starforce Pi von Marcel de Haan und Hartmut Wendt scheint wirklich ein Herzensprojekt zu sein, denn die fast 900 Gramm schwere Arcade-Maschine enthält alles, was ihr für den perfekten Retro-Genuss braucht. Beispielsweise einen Microswitch-Joystick in Originalgröße, robuste Buttons und einen 4,2 Zoll großen TFT-Bildschirm mit einer nostalgischen Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Stereo-Lautsprecher fehlen nicht, genauso gibt sich das Gerät offen für Veränderungen. Neben einer modularen Bauweise ist auch das optische Anpassen des Gehäuses möglich.

An alles haben die Macher gedacht. (Foto: Starforce Pi)
An alles haben die Macher gedacht. (Foto: Starforce Pi)

Raspberry Pi inside

Als Hardware-Basis nutzen die Schöpfer einen Raspberry Pi, genauer das erste B+-Modell mit dem 700 MHz ARMv6-Prozessor, der für das Emulieren von NES, SNES oder MegaDrive völlig ausreichen sollte. Wer mehr wünscht, entscheidet sich für einen Raspberry Pi 2 mit Quadcore-Chip und 1GB RAM. Der dürfte für N64, PlayStation oder gar Dreamcast genügen. Der 3000 mAh Akku hält maximal fünf Stunden, ihr seid also nicht auf einen Stromanschluss angewiesen. Praktisch.

Ein interessanter Ansatz ist zusätzlich, dass Starforce Pi nicht nur auf Emulatoren setzen möchte, sondern mit etwas Glück auch exklusive Spieleentwicklungen folgen. Diese werden auf SD-Speicherkarte und vielleicht sogar mit Handbuch und Verpackung ausgeliefert – sofern Starforce Pi ausreichend Verbreitung findet und Interesse seitens der Gamer besteht. Außerdem überlegt man, ob ein Zweispielermodus mit zwei Automaten sinnvoll ist – es klingt zumindest reizvoll.

Ab 200 Euro

Übrigens ist der Starforce Pi trotzdem auf der Höhe der Zeit: Ein HDMI-Ausgang ermöglicht das Anschließen an einen Fernseher, zwei USB-Ports dienen dazu, beispielsweise weitere Controller anzuschließen. Oder was ihr benötigt.

In voller Pracht. (Foto: Starforce Pi)
In voller Pracht. (Foto: Starforce Pi)

Und da ist noch die sehr ansprechende Optik, die mir echt sehr gefällt. Das alles soll 199 Euro kosten – ich schätze, das ist angemessen. Doch bis zur Auslieferung Mitte 2016 vergehen noch viele Monate, ebenfalls benötigen die Tüftler Geld. Das wollen sie ab dem 15. November 2015 via Kickstarter einsammeln. Ich wünsche dem Team viel Erfolg und drücke die Daumen.

Großer Joystick. (Foto: Starforce Pi)
Großer Joystick. (Foto: Starforce Pi)

Weitere Details – direkt auf der offiziellen Webseite.

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