Steam In-Home Streaming

Über WIFI Spiele von einem zum anderen PC streamen

27. Januar 2014 • 14:53 Uhr

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Die Funktionsweise von In-Home Streaming. (Foto: Valve)

Auch wenn ich nach wie vor unschlüssig bin, ob die Steam Machines nicht doch nur überteuerte, überflüssige PCs mit Linux-Betriebssystem sind, so muss man Valve in jedem Fall eines lassen: Das Entwicklerstudio hat viele gute Ideen, die die eigene Client-Software Steam fortlaufend verbessern. Neu im Programm: In-Home Streaming. Was steckt dahinter?

In-Home Streaming könnt ihr in der aktuellen Beta-Version der Steam-Software theoretisch selbst schon ausprobieren. Mit dieser ist es möglich, auf zwei verschiedenen Rechnern im heimischen Netzwerk gleichzeitig auf einen identischen Account zuzugreifen bzw. sich einzuloggen. Spannend wird es, wenn ihr ein Spiel auf dem flotteren Rechner startet und dieses über WIFI zum Beispiel zum lahmeren Laptop streamt.

Der Dienst ist kostenlos und soll später bei den Steam Machines von größerer Relevanz sein. Aber auch so klappt es mit regulärer Technik, einem ausreichend flotten WLAN-Netzwerk und halbwegs aktueller Hardware. Leider aber befindet sich In-Home Streaming noch in einer geschlossenen Testphase, für die ihr eine Einladung benötigt. Bald aber dürfte der Service offiziell an den Start gehen. Hoffentlich!

Weitere Details erhaltet ihr auf der extra eingerichteten Webseite. Ich bin schon sehr gespannt, das selbst mal ausprobieren zu können. Denn in der Theorie bräuchte ich nur meinen aktuellen Spielerechner und einen älteren PC bzw. ein Netbook, das ich an den HDTV anschließe, um aktuelle Windows-Spiele auf dem großen Fernseher erleben zu dürfen. Und das ganz ohne zusätzliche Hardware, Sender, Empfänger etc.? Nur wie sieht es mit der Latenz aus? In jedem Fall steckt hier eine Menge Potential….

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 14:53 Uhr

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