STEM System

Die perfekte Art, VR-Spiele zu steuern?

10. Januar 2015 • 10:10 Uhr

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Sieht unspektakulär aus, könnte aber bei VR-Spielen eine tolle Art der Steuerung sein. (Foto: Sixense)

Das Unternehmen Sixense arbeitet bereits seit geraumer Zeit an dem STEM System. Das sind schnurlose Controller für künftige VR-Games. Ein Beispiel für den sinnvollen Gebrauch: Lichtschwert-Kämpfe wie in „Star Wars“.

STEM System ist in erster Linie als Steuerungsgerät für VR-Brillen gedacht. Dabei wird nicht nur Oculus Rift, sondern zum Beispiel auch die Gear VR von Samsung unterstützt. Letztlich reden wir hier ohnehin über eine eigenständige Plattform, die aus einem Empfänger und bis zu zwei Controllern – für jede Hand einer – besteht. Ein wenig erinnern beide Teile an einen Haltegriff, nur gibt’s natürlich auch Tasten und Analogsticks und – zum Beispiel für Shooter – auch Feuerknöpfe, ähnlich wie bei einer Lightgun.

Spannend sind mehrere Aspekte: So wurden allerlei Sensoren für Bewegungssteuerung und Orientierung verbaut, ebenfalls gibt’s eine Art Emulator, mit dem reguläre Eingaben von bereits erhältlichen Spielen mit STEM System genutzt werden können. Maus- und Tastur- Eingaben sind bei Bedarf möglich. Die Macher geben sich allgemein sehr offen, ein SDK für Entwickler steht bereits bereit.

Und da sind noch die sogenannten STEM Packs. Das sind kleine Geräte, die ihr beispielsweise an eurem Körper befestigt. Sie dienen dem Wahrnehmen eurer Position und verbessern die Orientierung in Spielen. Mehrere können gleichzeitig eingesetzt werden, um so die Genauigkeit zu erhöhen.

Interessant ist meiner Auffassung nach der Eindruck von The Verge. Die Kollegen testeten die Peripherie auf der CES 2015 und waren gerade von dem Lichtschwert-Kampf doch sehr angetan. Intuitiv zu bedienen, präzise, unterhaltsam. Eine solche Lösung könnte, so denke ich zumindest, eine durchaus praxistaugliche Art der Steuerung für VR-Spiele darstellen. Speziell bei Shootern oder Kampfspielen sehe ich viel Potential. Der Haken ist allerdings der Preis: Hier geht’s laut Herstellerangaben bei 300 US-Dollar für Einsteigerpaket ohne STEM Packs los. Das ist arg happig, gerade weil noch die eigentliche VR-Brille benötigt wird. Praktisch ist so etwas wie das STEM System aber sicherlich nützlicher als beispielsweise ein Laufband.

Weitere Details findet ihr direkt auf der offiziellen Webseite. Dort erhaltet ihr auch die Möglichkeit, euch diese Peripherie zuzulegen. Eine Vorbestellung ist schon möglich.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:01 Uhr

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