Was versteht man unter Crowdfunding?
Crowdfunding, auch bekannt als Schwarmfinanzierung, ist eine neue Art der Finanzierung. In der Regel stellen Erfinder oder kreative Unternehmen ihre Produkte der Öffentlichkeit vor, um mit ihren Geschäftsideen potentielle Kunden anzusprechen. Diese wiederum stellen bei Interesse ihr Kapital zur Verfügung, mit dem das Produkt fertiggestellt oder angefertigt wird. Crowdfunding erfreut sich dank des Internets steigender Beliebtheit, prominentestes Webportal ist die US-Seite Kickstarter.com. Auch in Deutschland versuchen sich ähnliche Sites wie MySherpas.de, Seedmatch.de oder Startnext.de an der modernen Form der Geldbeschaffung – abseits von Banken und “klassischen” Investoren.
Beiträge mit -Tag
Roboter, die über Kickstarter finanziert werden sollen, gibt’s einige. Auch Sparki will hier gar keine Ausnahme sein: Die Schöpfer brauchen 60.000 US-Dollar, die sie längst erreicht haben. Aber ist das ein Wunder? Diese Winzling soll zum einen recht preisgünstig sein, zum anderen eignet er sich für zahllose Spielereien.
Schlagwörter: Arduino, Crowdfunding, Kickstarter, Roboter, Sparki
Dokumentationen über Computer- und Videospiele? Sogar die Öffentlich-Rechtlichen berichteten schon häufiger – auch anspruchsvoll – über unser liebstes Hobby. In den Augen Jeremy Snead wird es Zeit für eine richtig professionelle Reportage über die Branche mit ihren Unternehmen, aber auch Konsumenten.
Das Ziel von Jeremy Snead, der Autor, Produzent und Regisseur zugleich sein möchte, ist das Erschaffen einer umfassenden Doku mit dem Namen Video Games: The Movie. Eigenen Aussagen zufolge sind schon 95 Prozent der Interviews und Ereignisse (z.B. auf der Spielemesse E3) im Kasten, was jetzt fehlt, das ist der Feinschliff. Schnitt, Bild- und Tonbearbeitung kosten Geld und Zeit. Den schnöden Mammon sammelt Snead aktuell bei Kickstarter ein. 60.000 US-Dollar werden benötigt. Schießt ihr 25 US-Dollar vor, erhaltet ihr eine digitale Download-Version der Dokumentation. Eine DVD könnt ihr für 40 Dollar plus 15 Dollar Versand nach Europa erhalten. Happig.
Schlagwörter: Crowdfunding, Dokumentation, Kickstarter, Video Games: The Movie
Mad Genius Motion Capture System
Geteiltes Gamepad mit Bewegungssteuerung soll zu neuem Spielerlebnis führen

Ein neuartiger Controller: zwei Teile und eine enorme Genauigkeit bei der Bewegungssteuerung. (Foto: Youtube)
Es ist schon eine Weile her, aber 2008 dachte man bei Sony laut darüber nach, einen speziellen DualShock 3-Controller für die PlayStation 3 zu veröffentlichen. Dieser hätte sich in zwei Teile „zerbrechen“ lassen, um so für jede Hand ein Eingabegerät mit Bewegungssensoren erhalten zu können. Am Schluss kam (zum Glück) der eigenständige Move-Controller heraus. Die Idee aber blieb offenbar in den Köpfen einiger Tüftler bestehen. Ein entsprechendes Produkt soll bald bei Kickstarter landen.
Schlagwörter: Bewegungssteuerung, Crowdfunding, Kickstarter, Mad Genius Motion Capture System
In vier einfachen Schritten zum fertigen Spiel. Robin Rath entwarf eine Software, die euch das Erschaffen dgitaler Welten enorm erleichtern soll. Die Idee hinter Pixel Press ist faszinierend. Und sollte sie funktionieren, könnte das eine große Sache werden.
Schlagwörter: App, Crowdfunding, iOS, Kickstarter, Pixel Press
Erinnert ihr euch? Vor über einem Monat stellte ich euch das Retro-Rechner Quartett von Nerd Dreams vor. In weniger als drei Wochen endet die Finanzierungsphase, der Schöpfer Roman Kessler hat die benötigten 499 Euro bei Startnext leider noch nicht erreicht. Um was ging’s gleich nochmal? Und wofür braucht er so für Geld für ein Kartenspiel?
Schlagwörter: Crowdfunding, Kartenspiel, Quartett, Retro-Rechner Quartett, Startnext
Das New Yorker Unternehmen Woodenshark hat ein interessantes Produkt in der Pipeline, das nicht zufällig an Ambilight von den TV-Geräten des Elektronikkonzerns Philips erinnert. Doch im Gegensatz zu dieser seit Jahren bekannten und relativ beliebten Funktion ist Lightpack Technologie, die ihr nach euren Vorstellungen verwenden und sogar modifizieren könnt.

So sieht Lightpack bei einem Spiel in Aktion aus. Erstaunlich gut ist hier der Farbverlauf zu erkennen. (Foto: Kickstarter)
Einfach ausgedrückt: Mit Lightpack seid ihr in der Lage, sozusagen Ambilight-Funktionen bei jedem x-beliebigen HDTV oder gar Computermonitor nachzurüsten. Möglich wird dies durch das Konzept des Gadgets: Ein kleines Gerät übernimmt die Steuerung zahlreicher LEDs, die dem Paket beiliegen. Diese Leuchten bringt ihr an den Rändern des Displays an, den Rest erledigt die Software standardmäßig selbständig.
Schlagwörter: Ambilight, Crowdfunding, Kickstarter, Licht, Lightpack
Es fing alles mit einem Experiment an: Der Robotik-Experte Alexander Reben und der Filmemacher Brent Hoff bastelten einen kleinen Roboter mit integrierter Kamera, der Menschen Fragen stellen sollte. Joseph Weizenbaums Theorie des Eliza Effekts war beim sogenannten BlaDroid die Basis: Reaktionen der Maschine werden durch Gegenfragen suggeriert.
Letztlich war der kleine, niedliche Pappkamerad ein amüsantes Kunstprojekt, denn es entstanden witzige Videos mit Probanden, die sich mit dem Roboter „unterhielten“. Die Grundidee soll nun zu einem realen Produkt für all diejenigen werden, die auch so einen BlaDroid wollen.
Schlagwörter: BlaDroid, Crowdfunding, Kickstarter, Kunst, Roboter
Ein wenig fehlt mir das Verständnis für die Meldungen über die Ouya, die bis Ende Mai 2013 an all diejenigen ausgeliefert wird, welche bei Kickstarter Geld für die Produktion der 99 Dollar-Konsole vorschossen. Denn letzten Informationen zufolge befindet sich die kleine Daddelkiste auf Platz 78 der schnellsten mobilen Geräte der Welt. Und damit ganz schön weit hinten.
Schlagwörter: Android, Crowdfunding, Kickstarter, Meinung, Ouya, Spielkonsole
Dem 3D-Druck gehört die Zukunft. Es ist aber auch spannend, echte Objekte zum Anfassen zu erschaffen, die nicht einfach nur aus Papier bestehen. Die Hello Robo Inc. möchte mit MAKI sogar einen komplett funktionsfähigen Roboter verkaufen, der mittels eines 3D-Druckers „zum Leben“ erweckt wird. Mehr…
Schlagwörter: Crowdfunding, Kickstarter, MAKI, Roboter

Sieht nicht attraktiv aus, aber ihr könnt einen 3D-Sensor-Controller selbst bauen. (Foto: Kickstarter)
Bewegungssteuerung ist nach wie vor voll trendy, obwohl Kinect für uns Spieler nüchtern betrachtet keine große Bereicherung war und ist. Sei’s drum – auch dank anderer Einsatzmöglichkeiten buhlen viele Hersteller mit eigenen Produkten um die Gunst der Konsumenten. Leap Motion und Myo zum Beispiel. Oder wie wäre es mit DUO? Das ist eine Lösung, die ihr selbst zusammenbastelt.
Von einer echten Motion-Kontrolle ohne Eingabegeräte ist auch hier die Rede – genauso wie bei Kinect und Co. Die Besonderheit ist, dass ihr selbst aktiv werden könnt und sollt. DUO ist ein komplett offenes System, bei dem ihr euren persönlichen Controller bastelt. Abhängig von euren Wünschen und Bedürfnissen erwerbt ihr beispielsweise nur das Gehäuse und eine Anleitung, den Rest kauft ihr im Elektromarkt um die Ecke. Was dahinter steckt?
Schlagwörter: Bewegungssteuerung, Crowdfunding, DIY, DUO, Kickstarter










