Beiträge mit -Tag
Seit geraumer Zeit arbeitet das Unternehmen 3DIVI an einem Konzept, das Bewegungssteuerung im Stil von Kinect auf zahlreiche aktuelle Plattformen bringen möchte – zum Beispiel Android-basierte Geräte, Smart TVs und eigenen Aussagen zufolge auch Spielkonsolen mit ARM-Chips. Im Visier haben die Verantwortlichen offensichtlich die anstehende 99 Dollar-Spielekiste Ouya.
Im Grunde ähnelt die Nuidroid genannte Middleware Microsofts Kinect frappierend: Einzelne Körperteile werden in Form eines Skelettes zusammengefasst und automatisch erkannt – dank eines speziellen Sensors, den man beispielsweise vor dem TV-Gerät platziert. Die Software, welche unter anderem als App für Android oder aktuelle TV-Geräte aufgerufen wird, übernimmt den Rest. Zusätzlich wird es von Nuidroid perspektivisch auch weitere Funktionen zur Gesichts- oder gar Hand- Erkennung geben.
Schlagwörter: Android, Bewegungssteuerung, Kinect, Nuidroid, Ouya
Wie kann man das Shoppen in den hiesigen Einkaufsstraßen spannender gestalten? Eine Möglichkeit hat das japanische Unternehmen United Arrows ausprobiert. Mittels Microsofts Bewegungssteuerung Kinect erschufen clevere Techniker eine sich bewegende Marionette, die sie in ein Schaufenster stellten.
Dieser so genannte Marionettebot konnte von vorbeilaufenden Passanten beeinflusst werden. Kurzum: Das Schaufenster erhielt eine interaktive Komponente, die sichtlich Spaß bereite. Zumindest wurden sie auf die dort vorgestellten Klamotten aufmerksam – also Ziel erfüllt, Werbung erfolgreich.
Schlagwörter: Bastelei, Japan, Kinect, Marionettebot, Marketing, Shopping
Microsoft ist zwar nicht auf der aktuell stattfindenden CES in Las Vegas vertreten, sehr wohl aber Samsung. Der Elektronikhersteller präsentierte in Zusammenarbeit mit dem Redmonder Konzern IllumiRoom, eine neue Art des Erlebens von Spielen.
Der Prototyp stammt von den Forschern von Microsoft Research und ist in erster Linie dazu da, die eigene Wohnung um das TV-Gerät herum mit erweiterten Lichtdarstellungen visuell zu füllen. Konkret bedeutet das: Explosionen auf dem Fernseher (durch ein Spiel z.B.) werden mittels eines Projektors in einem abgedunkelten Raum an andere Stellen projiziert und somit vergrößert.
Klingt seltsam? Das Video macht das „proof-of-concept“ von Microsoft deutlich.
Schlagwörter: CES 2013, IllumiRoom., Kinect, Wohnzimmer
Seit November 2010 ist für die Xbox 360 die Kamerasteuerung Kinect erhältlich. Die Hardware erlaubt die Steuerung von Spielen allein mit Körperbewegungen, herkömmliche Eingabegeräte wie zum Beispiel Gamepads entfallen. Klar, dass sich mittlerweile viele Tüftler und Hacker das millionenfach verkaufte Gerät vorgeknöpft haben. Wir haben für uns ein wenig umgeschaut und die wichtigsten alternativen Anwendungen für Kinect zusammen getragen.
Vorab sollte man wissen, dass das Kinect-Modul mit einer Kombination von Infrarot-Lasern, 3D-Mikrofon, Farbkamera und spezieller Software arbeitet. Hiermit werden die Bewegungen und die Stimme des Spielers erfasst, die dann als Daten an die Xbox übertragen werden. Kinect kann also, anders als eine gewöhnliche Kamera, ein dreidimensionales Abbild der Umgebung erschaffen, und genau hier setzen die meisten denkbaren Anwendungen an.
Wer “Pong” nicht kennt, muss Computer- und Videospiele vermutlich grundsätzlich hassen und als Teufelszeug bezeichnen. Dabei gehört dieses Arcade-Urgestein zu den legendären Anfängen der digitalen Unterhaltung. Das wissen wohl auch die Jungs von Mediaman, die am 25. Juni „Am Brand“ in Mainz „Pong“ auf gewisse Weise ehren – mit Bitball.
Kommenden Montag bauen die Marketing-Experten ein großes Spielfeld auf, bei dem echte Menschen mit ihren Körperbewegungen den Klassiker nachempfinden. Für ihre Variante, die die Verantwortlichen zur Sicherheit nicht „Pong“ nannten, wurde eine Art Metallkäfig gebaut, das eigentliche Spielfeld entsteht durch einen Beamer und eine Xbox 360. Und damit die Eingaben der menschlichen Spieler ausgewertet werden, kommt Microsofts Sensor-Steuerung Kinect zum Einsatz. Die Teilnehmer mutieren sozusagen zu Tennisschlägern.
Das in München ansässige Startup übi interactive stellte kürzlich eine interessante Technologie vor, die in der Lage ist, mit wohl recht überschaubaren Mitteln Wände in riesige Touchscreens zu verwandeln.
Dabei ist der Grundgedanke wieder einmal gar nicht sonderlich komplex: Durch einen Projektor, der mit einem PC verbunden ist, werden Bilder beispielsweise an Leinwände gebracht. Mittels Microsofts Sensor-Hardware Kinect werden eigene Bewegungen wahrgenommen, welche wiederum eine Interaktion mit dem Präsentierten ermöglichen. Das Resultat soll zumindest laut Wired erstaunlich sein und etwas an den Kinofilm „Minority Report“ erinnern. Schließlich interagiert ihr ja mit nicht reell vorhandenen Bildern, bewegt Icons und dergleichen.
Schlagwörter: Kinect, Startup, übi interactive
Ohne Controller und andere Eingabegeräte irgendwas auf einem Bildschirm zu kontrollieren – das ist aktuell voll im Trend. Samsungs neue SmartTV-Fernseher verfügen über eine solche Funktion, und mit Microsofts Kinect wird ebenfalls in vielerlei Hinsicht experimentiert. In Spielen oder gar in Anwendungssoftware. Diese Versuche könnten bald in eine neue Dimension gehievt werden – mit der Technologie von Leap Motion.
Das Startup aus San Francisco stellte kürzlich ein neues Kontrollsystem vor, das 200 Mal genauer funktionieren soll als jede Alternative, die derzeit am Markt erhältlich ist. Der Clou: Schmale 70 US-Dollar (zirka 60 Euro) soll das USB-Gerät kosten, welches man an jeden aktuellen Rechner anschließen kann. Dieses enthält nötige Sensoren, die unter anderem Handfuchteleien vor dem Monitor aufnimmt und auswertet.
Schlagwörter: Bewegungssteuerung, Kinect, Leap Motion
Dass Microsofts Kinect für allerlei kuriose Ideen geeignet ist, bewiesen Hobbybastler in der Vergangenheit häufiger. Auch ein paar Wissenschaftler der japanischen University of Electro-Communications experimentierten mit der Bewegungssensor-Steuerung und erschufen eine ungewöhnliche Lösung. Mit ihrer Technologie kann man Spiele mittels der Zunge kontrollieren.
Im Kern ist das wohl alles gar nicht so kompliziert: Kinect erkennt selbständig die Augen und die Form des Kopfes, die Software wiederum die Nase sowie die Lage der Zunge im Mund. Auch kann festgestellt werden, ob man gerade spricht, wie die Zunge bewegt wird und wie weit offen der Mund ist.
Schlagwörter: Kinect











