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Unter dem Label Bohemian Workbench stellt ein kleines Unternehmen aus Kalifornien (USA) seit geraumer Zeit außergewöhnliche Wohn-Accessoires her. Vor über einem Jahr sorgte der Laden mit dem großen NES Controller als Kaffeetisch für Aufsehen – das Teil gibt’s auch noch für 2800 Euro zu kaufen. Wenn euch das nicht aufregend genug ist, wie wäre es dann mit einer Steampunk-Variante?
Was? Ein über ein Meter langes und 45 Zentimeter tiefes Gamepad im Stil des Kult-Controllers von Nintendos legendärer 8bit-Konsole? Und dann wurden auch noch alte Eisenrohre, Spiralen und anderer Metallschrott verwendet, um diesen Coffee Table einen Steampunk-Look zu verleihen? Dafür sollt ihr Geld bezahlen? Klar, und nicht zu wenig. Umgerechnet über 2000 Euro sollt ihr am besten hinblättern, möchtet ihr diesen Tisch in euer Wohnzimmer stellen.
Schlagwörter: Etsy, Nintendo, Retro, Steampunk, Steampunk Nintendo Coffee Table, Tisch
Hierzulande sind die Gashapon-Spielzeuge leider gar nicht weiter von Relevanz, aber ein paar Sammlerobjekte schaffen über Importhändler den Weg in hiesige Gefilde. Fans dieser kleinen Figuren, die sonst vorrangig in Automaten stecken, erhalten ab Juli 2013 im Land der aufgehenden Sonne die Möglichkeit, sich Nachbildungen der wohl berühmtesten Nintendo-Konsole zuzulegen.
In Form einer Kollektion verkauft Takara Tomy Arts fünf Miniaturen, die sich ausschließlich um die Family Computer Console – kurz Famicon (in der westlichen Welt mit einem anderen Design auch als NES bekannt) – drehen. So gibt’s neben dem ersten Konsolen-Modell (HVC-001), das rund 1/6 des Originals ausmacht, auch die Tastatur, ein Diskettensystem, ein AV-Kabel und sogar die Light Gun samt drei Spielmodulen. Zwei Controller zum “Spielen” dürfen natürlich nicht fehlen. Wäre ja noch schöner.
Schlagwörter: Famicon, Gashapon, Japan, NES, Nintendo History Collection, Retro
Der Sommer nah. Jetzt geht’s raus in den Park, bald ins Freibad oder gar an den nächsten Badesee. Um benötigte Utensilien wie einen Laptop, das Tablet, Handheld, Sonnencremé und was auch immer passend verstauen zu können, benötigt ihr eine schnieke Tasche. Wie wäre es mit einem Jutebeutel einer Umhängetasche im feinen Design eines NES-Controllers?
Bei MegaGadgets könnt ihr diese NES Messenger Bag jetzt erwerben. Sie kostet knapp 35 Euro und bietet Platz für maximal ein 15-Zoll-Notebook. Die Ausmaße (L28 x B28 x D10 cm) machen deutlich, dass die Tasche nicht zu wuchtig ausgefallen ist. Witzig: Dank Wendecover erhaltet ihr zwei Designs auf der Vorder- und Rückseite – was ihr gerade mögt. Der wasserfeste Material aus Polyester ist strapazierfähig und waschbar.
Schlagwörter: NES, NES Controller, Nintendo, Nintendo Umhängetasche, Retro, Taschen
Pixel-Optik, Nostalgie, Retro – das ist alles auch dank kleiner, unabhängiger Entwickler wieder voll im Trend. Trotzdem gibt’s zahlreiche Unterschiede zwischen Spielen aus der 8bit-Ära und der Gegenwart. Früher redete eben niemand über DLCs, Checkpoints, Spielehilfen für Anfänger, Ingame-Käufe oder Achievements. Genau diese Aspekte waren Steilvorlagen für den Programmierer Hugues Johnson, der mittels einiger Bilder verdeutlicht, was gewesen wäre, wenn…
Schlagwörter: 8Bit-Kunst, Humor, Retro
SEGAs letzten Spielkonsolen waren leider Misserfolge. Konnte der MegaDrive noch Nintendos SNES Paroli bieten, ging es mit dem SEGA Saturn 1994 bergab. Teuer, schwierig zu programmieren – da hatte der japanische Konzern kaum eine Chance gegen den Newcomer Sony mit seiner PlayStation. Und mit der Dreamcast 1998 schafften es die Verantwortlichen ebenfalls nicht, sich trotz spannender Technologie und guter Ansätze von den Mitbewerbern Sony (PlayStation 1/2) sowie Nintendo (N64, später Gamecube) abzuheben bzw. überhaupt eine große Käuferschicht zu erreichen. Zeitlich ungefähr zwischen Saturn und Dreamcast werkelte der Spielehersteller an weiteren Konsolen-Ansätzen, unter anderem an dem Prototypen Pluto.
Schlagwörter: Rarität, Retro, SEGA, SEGA Pluto, Spielkonsole
Ein schon überraschender Trend: Ende des letzten Jahres feierte die ehemals berühmte Spielezeitschrift Power Play passend zum 25. Jubiläum ihr Comeback. Interessant war der Mix aus Nostalgie und Gegenwart, unter anderen mit Themen wie „Ultima“, „Wasteland 2“ oder einer Historie des Kultrechners Amiga 500. Mit dabei waren Artikel der Power Play-Urgesteine Anatol Locker, Michael Hengst oder Winnie Forster. Sichtlich war der Burda-Verlag, der die neue CHIP Power Play für 8,90 Euro im November 2012 in den Handel brachte, mit den Verkaufszahlen zufrieden. Denn das Magazin geht jetzt wieder in Serie.
Ähnlich wie die deutsche Retro Gamer vom Heise-Verlag, wird die CHIP Power Play vierteljährlich angeboten, ab dem 22. Mai 2013 geht’s sozusagen offiziell los. Der Preis von 8,90 Euro bleibt, ein Jahresabo wird bei 35,60 Euro liegen. Hat euch die erste Ausgabe gefallen, dann könnt ihr das Blatt auf der Abo-Seite vorbestellen. Dann gibt’s als Geschenk noch eine Tasse oder ein T-Shirt. Als Bonus lockt CHIP mit einer signierten Ausgabe von Heinrich Lenhardt – solange der Vorrat reicht. Der Gründer der ursprünglichen Power Play, der unter anderem auch für Gamersglobal.de schreibt und für das Heft als Editor at Large tätig ist, dürfte damit eine Menge zu tun bekommen – egal ob 100 oder 1000 Leute ein Abo abschließen.
Schlagwörter: Power Play, Retro, Zeitschrift
Na, das ist schon etwas für ältere Semester, die sich noch an den sagenumwobenen Power Glove von Nintendo erinnern. Dies war ein Datenhandschuh für das NES, den man durchaus als Vorreiter der Bewegungssteuerung bezeichnen kann. Das seltsame Gerät funktionierte in der Praxis nicht wirklich gut, trotzdem bzw. gerade deshalb bewarb Nintendo das Zubehör zum Beispiel in dem Kinofilm “Joy Stick Heroes” via unfassbar plumpes Product Placement. Das Filmzitat „I love the Power Glove. It’s so bad!“ machte zu Recht die Runde – und wurde jetzt beim Power Mitt wieder aufgegriffen.
Der Power Mitt ist eigentlich nichts anderes als ein Ofenhandschuch für diejenigen, die sich beim Backen in der Küche nicht verbrennen wollen. Optisch sieht er dem Power Glove nicht zufällig ähnlich, der Unterschied: Da steckt keine Technik drin. Vielleicht ist das auch besser so. Die Tasten und das Steuerkreuz könnt ihr demnach nicht verwenden, zumindest besitzen sie keine Funktion.
Schlagwörter: Küche, NES, Ofenhandschuh, Power Glove, Power Mitt, Retro
Oh, wie schön. Das 8-Bit Heart ist etwas für all diejenigen, die Herzchen zu verschenken haben – an das geliebte Gegenüber zum Beispiel. Aber auch so können Besitzer dieses kleinen Dings allen Gegenständen einen herzlichen Stempel aufdrücken…
…hah! Was für ein tolles Wortspiel! Denn bei dem 8-Bit Heart handelt es sich tatsächlich um einen kleinen Stempel in Form eines Energie-Herzchens aus “The Legend of Zelda”. Oder vielleicht auch von einem anderen Retro-Spiel aus alten 8-Bit-Tagen. Mit der entsprechendem Stempelkissen samt roter Farbe, was ihr noch benötigt, könnt ihr Herzchen überall verteilen – auf Briefen, Postkarten, Körperteilen – was ihr wollt. Eine süße Idee, oder?
Schlagwörter: 8-Bit Heart, 8Bit-Kunst, Retro, Stempel
Was für ein Wahnsinn! Etliche Jahre arbeitete der Hobbybastler John Grayson an Project Unity. Sein Ziel war es, ein Gerät zu erschaffen, das zahlreiche Spielkonsolen in einem Gehäuse vereint, aber zugleich mit nur einem Controller genutzt werden kann. Jetzt ist das Monstrum fertig, rund 900 Euro kostete die immerhin platzsparende Pappkiste.
Schlagwörter: Bastelei, Project Unity, Retro, Spielkonsole
Toll. Wieder so eine Bastelei aus LEGO? Das ist doch keine Sensation mehr, so etwas kann schließlich jeder. Theoretisch stimmt das, nur nicht jeder besitzt schöne Ideen. So wie Chiekeung Tsang.
Der gute Mann hat ebenfalls eine Vorliebe für die kleinen Kultbauklötze. Und für alte Nintendo-Konsolen. Denn er erschuf liebevolle Nachbildungen des NES sowie der japanischen Variante Famicon.
Schlagwörter: Bastelei, LEGO, LEGO Famicon, LEGO NES, Nintendo, Retro













