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Roboter, die über Kickstarter finanziert werden sollen, gibt’s einige. Auch Sparki will hier gar keine Ausnahme sein: Die Schöpfer brauchen 60.000 US-Dollar, die sie längst erreicht haben. Aber ist das ein Wunder? Diese Winzling soll zum einen recht preisgünstig sein, zum anderen eignet er sich für zahllose Spielereien.
Schlagwörter: Arduino, Crowdfunding, Kickstarter, Roboter, Sparki
Meine Güte. Der japanische Roboter-Hersteller CrazyLabo entwarf gemeinsam mit dem Kitakyushu National College of Technology zwei Roboter, die auf die Namen Kaori-chan und Shuntaro-kun hören. Hinter diesen Bezeichnungen verbergen sich skurrile Maschinen, die stinkende (!) Menschen vielleicht gebrauchen könnten. Oder?
Kaori-chan beispielsweise besteht aus einem Puppenkopf, der einer Frau nachempfunden wurde. Dieser wiederum steckt auf einer Box mit integriertem Display. Das Teil sieht insgesamt befremdlich aus, soll aber sinnvoll sein. Denn indem Besitzer diesen Roboter anhauchen, erfahren sie, ob sie womöglich Mundgeruch haben. Abhängig vom Gestank, der durch das Anpusten verbreitet wird, reagiert Kaori-chan. Ist alles im grünen Bereich, wird man mit einem „Du duftest nach Zitrone“ gelobt. Umso schlimmer der Atem, umso drastischer die Aussagen des Frauenkopfes. Die Reaktionen sollen denen einer realen Dame ähneln – damit stellt sich wohl gar nicht mehr die Frage nach der Zielgruppe. Männliche Singles, hm?
Schlagwörter: Hunderoboter, Japan, Kaori-chan, Kurios, Roboter, Shuntaro-kun
So klein wie eine US-amerikanische 1-Cent-Münze. Die Robo-Fly von Mitarbeitern der Harvard University ist nicht nur aufgrund ihrer winzigen Ausmaße beeindruckend. Auch die Technik ist faszinierend.
Es fing alles mit einem Experiment an: Der Robotik-Experte Alexander Reben und der Filmemacher Brent Hoff bastelten einen kleinen Roboter mit integrierter Kamera, der Menschen Fragen stellen sollte. Joseph Weizenbaums Theorie des Eliza Effekts war beim sogenannten BlaDroid die Basis: Reaktionen der Maschine werden durch Gegenfragen suggeriert.
Letztlich war der kleine, niedliche Pappkamerad ein amüsantes Kunstprojekt, denn es entstanden witzige Videos mit Probanden, die sich mit dem Roboter „unterhielten“. Die Grundidee soll nun zu einem realen Produkt für all diejenigen werden, die auch so einen BlaDroid wollen.
Schlagwörter: BlaDroid, Crowdfunding, Kickstarter, Kunst, Roboter
Dem 3D-Druck gehört die Zukunft. Es ist aber auch spannend, echte Objekte zum Anfassen zu erschaffen, die nicht einfach nur aus Papier bestehen. Die Hello Robo Inc. möchte mit MAKI sogar einen komplett funktionsfähigen Roboter verkaufen, der mittels eines 3D-Druckers „zum Leben“ erweckt wird. Mehr…
Schlagwörter: Crowdfunding, Kickstarter, MAKI, Roboter
Ahhhh! Haben wollen! Das wäre ein schönes Ostergeschenk für mich gewesen. Stattdessen gab’s nur Süßigkeiten, die ich auch noch selbst suchen musste. Naja, aber ich muss zugeben, dass es keine Leichtigkeit gewesen wäre, den Mantis Hexapod zu verstecken.
Schlagwörter: Bastelei, Kurios, Mantis Hexapod, Roboter
Na, das sieht mir nach dem perfekten Bürospaß aus. Wenn euch der Platz für ein Kickertisch fehlt, dann könnte Kick Bee eine spaßige Alternative darstellen. Das ist ein kleiner Roboter, mit dem ihr auf dem Fußboden oder gar Schreibtisch ein Fußballspiel wagen könnt.
Über ein Smartphone mit iOS oder Android steuert ihr die rund 6,7 Zentimeter große Maschine, die auf der Vorderseite über sich bewegende „Arme“ verfügt. Dadurch kann das Ding Bälle halten und diese zu einem Tor bringen sowie schießen. Kontrolliert wird ein Kick Bee mittels einer entsprechenden App, dank Bluetooth 3.0-Verbindung kann sich das schrullige Gadget bis zu 10 Meter weit vom Spieler entfernen.
Kinderfreundliche Miniroboter mit modernster Elektronik und im besten Fall auch noch Smartphone-Anbindung nennen die konservativen Spielzeughersteller gerne auch Toys 3.0. Auf der aktuell in Nürnberg stattfindenden 64. Spielwarenmesse war bzw. ist einer der besonders „heißen“ Produkte RoboMe von dem Unternehmen Sablon Germany GmbH. Der gewann bei dem ToyAward in der Kategorie Toys 3.0 vor dem Sphero Robotic Ball, der eigentlich schon lange keine Neuheit mehr ist.
Laut Herstellerangaben ist RoboMe keineswegs nur ein x-beliebiger, simpel gestrickter Spielzeugroboter. Durch ein iPhone oder einen iPod Touch erhält das Gerät – ähnlich wie der kleine Romo 2.0 – ein Gehirn sowie ein Gesicht. Dieses kann der Nutzer individuell gestalten, ebenfalls bekommt der Roboter eine Persönlichkeit spendiert. Durch Spracherkennung und Sprachsteuerung seid ihr in der Lage, mit dem RoboMe zu kommunizieren – er lernt sogar Namen sowie Sätze. Angeblich kann er später sogar Aufgaben erlernen. Wie genau das funktioniert? Darüber verrät Sablon derzeit nichts.
Schlagwörter: 64. Spielwarenmesse, iOS, RoboMe, Roboter, Toys 3.0
LEGO hat auf der CES 2013 einen neuen Mindstorms-Baukasten vorgestellt. EV3 richtet sich (nur nur) an den kreativen Nachwuchs, aber auch an Schulen soll die Roboterplattform genutzt werden.
Gegenüber dem Vorgänger Mindstorms NXT ist von einer offeneneren Struktur die Rede, sprich: „hackbarer“. Herzstück ist der EV3 Intelligent Brick (P-Brick), der aus einem ARM 9-Prozessor besteht. Dieser kann auf 16MByte Flash-Speicher und 64MB RAM zugreifen. Dies soll genügen, um Roboter auch ohne Computer zu kontrollieren. Praktisch ist außerdem, dass der EV3 über einen USB-Port und einen SD-Speicherkartenslot verfügt. Die Firmware baut auf Linux auf. Eine Bedienung der eigenen Werke wird über iOS- und Android- Apps – also über Smartphones und Tablets – möglich sein.
- Arbeitsmaschine. (Foto: LEGO)
- Die Brick verbindet alle Sensoren und Motoren miteinander. (Foto: LEGO)
- Dies ist der GyroBoy. (Foto: LEGO)
- Ein Elefant! (Foto: LEGO)
Schlagwörter: Bastelei, Baukasten, CES 2013, Kreativität, LEGO, LEGO Mindstorms EV3, Roboter
Kreativbaukästen für große und kleine Bastler gibt es einige. So gesehen ist Makeblock, das Projekt einiger chinesischer Tüftler, womöglich keine Besonderheit. Dennoch wirkt das Konzept sehr ausgereift, clever und reizvoll.
Mit Makeblock erhaltet ihr die Möglichkeit, eure eigenen Roboter, Maschinen oder gar Autos zu erschaffen. Mehrere Bausätze sind vorgesehen – für Einsteiger oder gar Experten, die möglichst viele Freiheiten wünschen. Der Clou ist aber, dass sich das modulare System sehr offen zeigt: Ihr könnt LEGO NXT Mindstorm-Komponenten, aber auch normale Motoren aus dem Modellbau-Bereich verwenden. Somit dürft ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen.
Schlagwörter: Baukasten, Crowdfunding, Kickstarter, Kreativität, Makeblock, Roboter, Robotik


















