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Ein Laufband für Gamer? Gab es das nicht schon einmal? Stimmt. Bereits im vergangenen Herbst präsentierte der Tüftler Julian Williams das merkwürdige Gerät namens WizDish. Die runde Scheibe soll das Laufen in Videospielen nachempfinden. In die gleiche Richtung geht Omni von der kleinen US-Firma Virtuix. Die Apparatur möchte unter anderem zusammen mit der VR-Brille Oculus Rift ein perfektes Spielerlebnis suggerieren. Laufen! Kämpfen! Ducken! Sich quasi frei in fiktiven Landschaften bewegen. Wie das geht?
„Das ist ja nur ein schnöder Fußball!?” Tja, das dachte ich zu Beginn auch. Aber die Idee hinter Soccket gefällt mir richtig gut, auch oder gerade weil sie vermutlich eher für Kinder in Entwicklungsländern eine große Bereicherung darstellen dürfte.
Soccket ist in der Tat ein regulärer Fußball, der wasserabweisend und hochwertig verarbeitet ist. Im Inneren steckt allerdings eine interessante Technik: Durch eine Art Pendel lädt sich der Ball beim ganz normalen Spielen mit Energie auf, die bei Bedarf wieder abgegeben wird – in Form einer stromsparende LED-Lampe. Das bedeutet in dem Fall: Spielt 30 Minuten mit Freunden und bekommt dafür bis zu drei Stunden Licht.. Die Leuchte wird an einen entsprechenden Anschluss am Ball gesteckt.
Schlagwörter: Charity, Crowdfunding, Fußball, Kickstarter, Soccket, Sport
Schaut ihr euch das Video zum BowBlade an, müsst ihr vermutlich wie ich schmunzeln. Denn der „Flitzebogen“ ist in Aktion eher unfreiwillig komisch – die Macher dieser Peripherie haben das sicher so nicht beabsichtigt. Hoffe ich.
Jedenfalls soll BowBlade das Verwenden eines Bogens in der eigenen Wohnung ermöglichen – für Spieler, die nicht gewillt oder in der Lage sind, den Sport professionell auszuführen, oder die eben in ihrer Freizeit üben wollen. Das Zubehör nehmt ihr ähnlich wie das Original in die Hand und könnte es dann auf dehnen, also aufspannen. Vorne wiederum bringt ihr euer Smartphone an – egal ob iOS (iPhone oder iPod Touch) oder Android. Auf dem kleinen Touchscreen werden dann entsprechende Spiele dargestellt, die auf gewisse Weise Gebrauch vom BowBlade machen.
Auf der CES in Las Vegas präsentierte das Unternehmen Intellect Motion hauseigene Technologien. Das Herzstück hierbei war ein Gerät namens GameCube. Dieses hat nichts mit dem Spielewürfel von Nintendo zu tun, vielmehr handelt es sich um ein ziemlich eigenwilliges Fitnessgerät für Gamer.
Intellect Motion serviert Spielern eine Apparatur, die aus Gummiseilen und einem Stahl-Gerüst besteht. Selbst schnallt man sich eine Befestigung um und legt los. Das Konzept dahinter? Ihr könnt springen und euch nach vorne oder hinten bewegen, sozusagen die Gravitation etwas austricksen beziehungsweise euch im Rahmen des GameCube frei bewegen sowie austoben. Welchen Sinn das hat?
Schlagwörter: CES 2013, Intellect Motion GameCube, Sport
Bigben Interactive ist eigentlich ein Experte für PC- und Konsolen- Zubehör. Gamepads, Ladekabel, aber neuerdings auch Smartphone-Schutzhüllen und sogar Spiele hat das Unternehmen im Angebot. Nun ist man offenbar gewillt, weitere attraktive Märkte zu erobern – aber immer mit einem gewissen Unterhaltungswert im Hinterkopf. Gemeinsam mit dem Elektronikkonzern Samsung entsteht aktuell das sogenannte Cyberbike, das im Frühling 2013 in den Handel kommen wird.
Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein Fitnessgerät, das einem typischen Fahrradtrainer ähnelt. Der Unterschied liegt im Detail: Das Cyberbike ist ausschließlich für aktuelle Smart TV-Fernseher von Samsung gedacht. Für die gesamte Serie 6 der HDTVs wird es eine passende, kostenlose App geben, mit der ihr virtuell trainieren könnt.
Schlagwörter: Bigben Interactive, Bigben Interactive Cyberbike, Fitnessgerät, Samsung, Smart TV, Sport
Euch war der im November 2012 vorgestellt Formel 1-Bolide, mit dem ihr daheim etliche Runden drehen könnt, zu teuer? Das Spielgerät kostet schließlich über 110.000 Euro. Deutlich günstiger, aber nicht minder reizvoll ist der Stage 5 Motion Racing Simulator von SimXperience. Für den zahlt ihr „nur“ 17.500 US-Dollar (zirka 13400 Euro), wenn ihr euch das Ding in die Wohnung stellen wollt.
Auch hierbei handelt es sich um den Nachbau eines (nicht realen) Rennwagens. Ihr nehmt auf einem passenden Sitz Platz – und schon kann’s losgehen. Mit dabei sind natürlich ein professionelles Lenkrad, eine Gangschaltung, eine schwenkbare Tastatur, eine integrierte 500-Watt-5.1-Surroundanlage mit Fernbedienung und ein 21-Zoll großer Touchscreen für individuelle Eingaben während der virtuellen Fahrt.
Schlagwörter: Sport, Stage 5 Racing Simulator
Ihr mögt Formel 1 und habt rund 112.000 Euro übrig? Dann ist der Formula 1 High End Racing Car Simulator vom britischen Unternehmen Costco vielleicht eine Überlegung wert? Für diesen exorbitanten Preis erhaltet ihr genau das, was der Name verspricht: die detailgetreue Nachbildung eines Formel 1-Boliden zum Spielen.
Das gute Stück stammt von dem Simulator-Hersteller FMCG International, der seit 1986 genau so etwas produziert. Das aktuelle Spitzenmodell sieht in der Tat beeindruckend aus: Ihr könnt euch eine favorisierte Farbe aussuchen, ansonsten erhaltet ihr kein lizenziertes Vehikel fürs Wohnzimmer, sondern eine Eigenkonstruktion. Aber diese hat es schon in sich. Unter anderem gibt’s Marken-Bremsen, Pirelli F1-Reifen und ein echtes Cockpit mit allem, was ihr benötigt.
Schlagwörter: Formula 1 High End Racing Car Simulator, Sport
Sport vor der Spielkonsole – für manche ist das gar nicht mal ein Alptraum, sondern mit großem Spaß verbunden. Nicht ohne Grund war das Balance Board für die Wii ein großer Erfolg. In eine ähnliche Richtung schielt auch WizDish, die Erfindung von Julian Williams.
Das rund sieben Kilogramm schwere Gerät sieht wie ein Mix aus Laufband und Trampolin aus, dient aber in einer Linie einem Zweck: Ihr sollt auf diesem gehen und so beispielsweise eine Figur in einem Videospiel bewegen. Dank Head-Tracking-Technologie mittels einer VR-Brille (beispielsweise Oculus Rift, das explizit auf der offiziellen Webseite erwähnt wird) könnt ihr euch umdrehen und nach links oder rechts schauen – sozusagen fast volle Freiheit in Kombination mit sportlicher Ertüchtigung.
Vergesst das Skateboard, wie wir es kennen. Jetzt kommt die neue Generation der verspielten, rasanten und elektronischen Art. Das Gnarboard kostet zwar zirka 6000 Dollar, bringt den (wohlhabenden) Käufern aber sicherlich jede Menge Freude.
Das Gnarboard ist schon ein ziemlich wuchtiges Vehikel, das in erster Linie für Skateboard-Freunde gedacht ist, die zum Beispiel mit dem Segway Personal Transporter nichts anfangen können. Sowieso steht bei diesem fahrbaren Untersatz der actionreiche Spaß im Vordergrund. Das 40 Kilogramm schwere Monstrum schafft dank des integrierten Elektromotors über 50 Kilometer pro Stunde, es beschleunigt innerhalb von zwei Sekunden von 0 auf 45km/h.
Würdet ihr mehr Spaß beim Joggen haben, wenn ihr von einer Flugdrohne verfolgt werdet? Vielleicht könnte sie euch zu Bestleistungen anspornen? Mit dem Joggobot wird diese seltsame Vision früher oder später zur Realität.
Der Tüftler Eberhard Gräther vom Royal Melbourne Institute of Technology in Australien schnappte sich eine AR.Drone und bastelte daraus einen treuen Begleiter. Für den tagtäglichen Sport. Die Modellflug-Drohne düst neben dem Jogger her und kann durchaus auch die eigenen Aktionen filmen. Oder die persönlichen Aktivitäten analysieren.
Möglich machen dies zwei Aspekte: Zum einen ist eine eigenständige Smartphone-App nötig, zum anderen ein spezielles T-Shirt mit farbigen Streifen. Diese wiederum helfen der Kamera der AR.Drone dabei, den Sportler ausfindig zu machen und seinen Bewegungen zu folgen.
Schlagwörter: Joggobot, Parrot AR.Drone 2.0, Sport














