Tempescope

Gewitter, Regen und Wolken für die Wohnung

16. Oktober 2014 • 11:03 Uhr

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Die Ideen des Bastlers Ken Kawamoto sind vor allem eines: ungewöhnlich. Neben der Roboter-Rennbahn RomoCart hat er noch eine eigenartige Wetterstation im Angebot. Temescope bringt Regen, Sonne, Wolken oder gar Gewitter in euer Wohnzimmer.

Die Idee hinter Temescope finde ich schon sehr spannend: In einem Acrylglas-Gehäuse befindet sich ein Wasserzerstäuber, der Nebel suggeriert. Eine Wasserpumpe wiederum lässt es von den Scheiben der etwas anderen Wetterstation regnen. Und LEDs vermitteln das Gefühl, als würde es blitzen oder die Sonne scheinen.

Wozu das gut sein soll? Wie angedeutet, handelt es sich um eine Wetterstation, die nicht einfach nur langweilig Temperaturen anzeigt. Vielmehr präsentiert Tempescope, wie das Wetter wirklich wird. Die verbaute Technik wird durch einen Arduino-Controller gesteuert, über eine schnurlose Verbindung zu einem PC erhält das Gerät nötige Wetterdaten – damit es auch realistisch bleibt.

Was hier meiner Meinung nach ein ganz cooler Ansatz sein könnte: Ist Temperscope über den Rechner mit dem Internet verbunden, könnten Freunde über diese Maschine sozusagen Rauchzeichen geben bzw. sich mitteilen. Ich denke, für solch eine Funktion bräuchte man höchstens einen kleinen Server oder privaten Webspace für die Homepage, auf der man dann solch eine Wetterstation fernsteuert sowie darüber kommuniziert. Hah, freakig – ich würde es benutzen.

Ken bietet sogar eine kostenlose Bauanleitung im Netz an, nötige Downloads findet ihr auf der extra eingerichteten Webseite. Mir persönlich ist das zu kompliziert, aber: 2015 soll eine Crowdfunding-Kampagne starten. Offenbar möchte er über Kickstarter oder Indiegogo Geld für eine kommerzielle Version dieser Wetterstation sammeln. Ich bin guter Dinge, dass diese schräge Erfindung seine Abnehmer finden wird. Apropos: Zu diesem Teil würde ja wunderbar die Cloud Lamp passen…

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