Teslasuit

Mit diesem Anzug spürt ihr Virtual Reality am ganzen Körper

7. Januar 2016 • 14:19 Uhr

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Etwas futuristisch. Muss wohl so sein. (Foto: Tesla Studios

Sie sieht gar nicht mal schlecht aus und soll euch VR-Welten spüren lassen. Der Teslasuit klingt spaßig und nützlich.

Das nicht vorhandene haptische Feedback ist etwas, was das Erlebnis-Gefühl bei VR doch ziemlich schmälern kann. Ihr könnt regulär nichts richtig anfassen und spürt euch nicht, wenn euch etwas trifft oder ihr fiktiv einen Gegenstand berührt. Zumindest teilweise ändern möchten das die Erfinder des Teslasuit. Das ist ein Anzug, in dem sich zwischen 16 und 52 Stellen befinden, die tatsächlich Rückmeldung geben, wenn etwas zum Beispiel in einem Spiel geschieht.

Okay, das sieht jetzt aber etwas albern aus. (Foto: Tesla Studios)
Okay, das sieht jetzt aber etwas albern aus. (Foto: Tesla Studios)

Unter Strom!

Diese Punkte werden vom Hersteller nicht näher erklärt, es soll sich aber um sogenannte Kanäle handeln, die eure Körperflächen elektrisch stimulieren. Oder anders gesagt: Stromstöße erzeugen das gewünschte Feedback an Armen, dem Bauch, Rücken, an den (Ober-)Schenkeln und so weiter. Der Neopren-Anzug lässt sich trotz Elektronik waschen, via Bluetooth wird eine Verbindung zu einem Computer oder entsprechenden VR-Gerät aufgebaut. Und der integrierte Akku hält bis moderater Nutzung bis zu vier Tage. Die eigentliche Technik befindet sich in einem Gürtel, den ihr auch wie einen solchen tragt.

Ob der Teslasuit zufriedenstellend funktioniert? Das lässt sich wohl aktuell kaum sagen. Aber von der Art her sieht das schon sehr interessant aus, zumindest für VR-Spiele im Stil von Paintball oder Lasertag. Der Hersteller möchte aktuelle VR-Lösungen (Oculus Rift und Co.) unterstützen.

Abschreckend ist nur der Preis: 749 Britische Pfund, also über 1000 Euro, soll die günstigste Variante mit 16 Kanälen kosten. Weit über 2300 Euro (2099 Pfund) werden für die Prodigy-Ausführeung mit 52 Kanälen fällig. Immerhin kann man wohl später weitere Kanäle nachrüsten, wenn man möchte. So oder so: ein teures Vergnügen. Dafür soll es schon im September 2016 mit der Auslieferung losgehen. Vorausgesetzt, bei Kickstarter erreichen die Verantwortlichen das Finanzierungsziel. Danach sieht es aktuell noch nicht aus.

Für Männer und Frauen gibt es Modelle. (Foto: Tesla Studios)
Für Männer und Frauen gibt es Modelle. (Foto: Tesla Studios)

Weitere Details gibt’s auch direkt bei den Tesla Studios.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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