The Cubli

Einzigartiger Würfel balanciert und springt

29. Dezember 2015 • 14:06 Uhr

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Klein, aber mit viel Technik ausgestattet. (Foto: ETH Zürich)

Ein Würfel ist…nunja…ein Würfel eben. Stimmt, aber The Cubli ist anders. Denn er verabschiedet sich von bekannten Konventionen, um zu überraschen.

The Cubli stammt von Forschern der ETH Zürich, bereits seit Februar 2011 werkeln allerlei Wissenschaftler an dem 15 x 15 x 15 cm kleinen Gerät. Der nun fertiggestellte Prototyp ist schon faszinierend, denn er ist in der Lage, selbständig auf einer Kante zu balancieren. Möglich wird dies durch motorisierte Zahnräder an drei Innenseiten des Gadgets.

Leider gibt es Cubli noch nicht zum Kaufen. (Foto: ETH Zürich)
Leider gibt es Cubli noch nicht zum Kaufen. (Foto: ETH Zürich)

Cleverer Ansatz

Interessant ist das Konzept dahinter: Der regulär liegende Cubli kann sich selbständig aufstellen und in dieser Position bleiben. Das Gleichgewicht hält das Stück Technik sogar, wenn es nur noch auf einer Ecke steckt. Möglich wird dies alles nur durch das intelligente Abbremsen und Beschleunigen der integrierten Motoren. Und hat man genug von dieser Spielerei, lässt sich Cubli einfach wieder fallen.

Wozu das alles gut ist? Viele Einsatzmöglichkeiten wären denkbar, persönlich finde ich natürlich Cubli als Spielzeug spannend. Cool könnte auch eine Nachttischlampe sein, die auf diese Weise balanciert. Oder als Robotik-Baukasten für Groß und Klein. Auch besitzt Cubli das Potential, sich auf fremden Planeten fortzubewegen.

Weitere Details zur Funktionsweise findet ihr auf der extra eingerichteten Webseite der ETH Zürich.

(via)

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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