The Eye Tribe Tracker

Spiele und Programme nur mit den Augen steuern

20. September 2013 • 9:22 Uhr

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Ein kleines, günstiges Gerät macht Augen-Steuerung möglich. (Foto: theeyetribe.com)

Vergesst Bewegungssteuerung, jetzt kommt die Kontrolle mit euren Augen. Mit The Eye Tribe Tracker soll schon sehr bald eine kleine Peripherie erscheinen, mit der ihr ohne Maus, Tastatur oder Fuchteleien eurer Hände im Internet surft, Texte schreibt oder etwas spielt.

The Eye Tribe Tracker ist das erste Gerät seiner Art, das in der Lage ist, mittels Infrarotstahlen die Bewegungen der Augen wahrzunehmen, diese präzise auszuwerten und in konkrete Befehle bzw. Eingaben umzuwandeln. Bei diversen Spielen kann dies beispielsweise dazu genutzt werden, um Gegner mit Blicken anzuvisieren oder bei „Fruit Ninja“ Obst zu zerschneiden.  Limitierungen gibt’s allerdings. So sollte die Entfernung höchstens 65 Zentimeter betragen, der Tracker kann nur 40 x 40cm große Bereiche ordnungsgemäß wahrnehmen. Benötigt wird ein USB 3.0-Anschluss,  mit USB 2.0 klappt es nicht. Die Latenz soll dafür niedriger als 20ms sein.

Teuer ist die Peripherie übrigens nicht. Vorbestellen könnt ihr The Eye Tribe Tracker für knapp 100 US-Dollar direkt beim Hersteller. Im Preis enthalten ist sogar eine  SDK für Entwickler, dieauch Zugriff auf die  Schnittstellen erhalten. Und das ist auch das aktuelle Problem: Derzeit gibt’s noch keine frei verfügbare Software,  die Gebrauch von dem Gadget macht. Vielmehr hoffen die Schöpfer darauf, dass sich baldmöglichst Programmierer finden, die Games und Apps entwerfen. Besagtes SDK ist für Windows schon erhältlich, für Android folgt es bald. Denn The Eye Tribe Tracker soll ebenfalls im mobilen Bereich etabliert werden.

Dennoch: The Eye Tribe Tracker sieht überaus interessant aus und ist zudem – bezogen auf die Technik – recht günstig. Weitere Details gibt’s auf der offiziellen Webseite. Dort ist eine Vorbestellung bereits möglich.

Kleine Erwähnung nebenbei: Die Android-Variante vom The Eye Tribe Tracker ist winzig und wird  von den  dänischen  Erfinderrn aktuell  nur The Dice genannt. Und der Infrarotlicht abgebende Würfel scheint ziemlich gut zu funktionieren, wie ein aktuelles Demo-Video beweist….

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