The Void Rapture

Neue VR-Brille mit gebogenen Displays und 2K-Auflösung

9. Dezember 2015 • 14:22 Uhr

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Ein Monstrum. Aber auch nur ein Prototyp. (Foto: The Void)

Trotz Oculus Rift und HTC Vive, die nächstes Jahr erscheinen werden, ist der Bereich Virtual Reality noch am Anfang. Schon einen Schritt weiter glauben die Erfinder der VR-Brille Rapture zu sein.

Rapture wurde kürzlich in einer frühen Version auf den Dutch VR Days präsentiert. Die VR-Brille ist vor allem für den VR-Freizeitpark The Void geplant, der nächstes Jahr eröffnen soll. Und für diesen benötigt man offenbar eine Brille, die technisch den Konkurrenten überlegen ist. The Void-Gründer Ken Bretschneider investierte alleine 250.000 US-Dollar, um diese Hardware entwickeln zu lassen, die in der Tat interessant klingt, aber zugleich nur ein Teil eines komplexen Systems für das perfekte VR-Erlebnis darstellt.

So sieht der Prototyp aus. (Foto: The Void / Screenshot)
So sieht der Prototyp aus. (Foto: The Void / Screenshot)

Besser als Oculus Rift

Bei Rapture kommen zwei Cured OLED-Displays zum Einsatz, die eine 2K-Bildauflösung für jedes Auge ermöglichen sollen. Es ist von einem Betrachtungswinkel von 180 Grad die Rede, was ebenfalls sehr beachtlich wäre. Zum Vergleich: Die Oculus Rift verfügt über ein „Field of View“ von 100 Grad, jedes Auge erhält durch den verbauten Bildschirm Inhalte mit jeweils 960 x 1080 Pixel präsentiert. Zwar gibt es bezüglich der Rapture noch keine präzisen Daten, 2K würde aber heißen, dass jedes Auge beispielsweise 1024 x 1536 Pixel erhalten könnte, die Resultate also vielleicht sogar ansprechender sowie schärfer als bei der Konkurrenz ausfallen.

In einem Video von besagten VR Days wird Rapture mit dem geplanten Zubehör für The Void vorgestellt:

Unabhängig davon existieren bisher keine Pläne, Rapture auch regulär für Endkunden zu veröffentlichen, da die VR-Brille eben für The Void vorgesehen ist und Interessierte nach Salt Lake City (USA) locken soll. Aber klar wird eines: Sehr schnell dürften sich Hardware und Qualität der Inhalte entwickeln, sofern VR zu einem attraktiven Markt wird.

(via)

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Über Sven

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