TinderBox

Mit diesem Automaten zockt ihr Indie-Spiele lokaler Entwickler

3. März 2016 • 8:23 Uhr

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Indie-Games in der Kneipe zocken. (Foto: TinderBox)

Ein wuchtiger Spielautomat, für den es Monat für Monat neue Spiele gibt. Die wiederum stammen von Entwicklern aus der eigenen Stadt. Die TinderBox verfolgt ein interessantes Konzept.

Die TinderBox stammt von den in Portland, USA ansässigen Flint & Tinder Studios. Die Gruppe lokaler Spieleentwickler entwarf den Automaten, um auf diesem ganz klassisch eigene Arcade-Spiele zocken zu können – mit Joysticks und Buttons, wie man sie aus der guten, alten Spielhalle kennt. Und die Idee entwickelte sich allen Anschein nach weiter…

So sieht die Tinderbox aus. (Foto: TinderBox)
So sieht die Tinderbox aus. (Foto: TinderBox)

Indiespiele erleben

Jack Meade, einer der Schöpfer der TinderBox, sieht das Gerät mittlerweile als kreative Plattform, die in dieser Form beispielsweise in Cafés, Bars, Kneipen oder Spielhallen stehen soll. Mit anderen TinderBox-Geräten besteht eine Internetverbindung – für Multiplayer-Duelle in verschiedenen Lokalitäten. Ebenfalls sollen sich auf den Maschinen vorrangig Spiele von Indie-Entwicklern aus dem Ort befinden, wo man gerade spielt. Sprich: Würdet ihr in Hamburg an einer TinderBox etwas spielen, wären das Spiele von Studios aus der Hansestadt. In Berlin wären ggf. andere Titel installiert. Und jeden Monat soll das Angebot wechseln, damit es sich lohnt, regelmäßig vorbeizuschauen. Globale Matches seien genauso vorstellbar, dann mit weltweit verfügbaren Indie-Spielen. Oder man kann sich angucken, was im Nachbarort so von Studios programmiert wurde.

Was für Deutschland?

Lokal entwickelte Spiele im Lieblingsclub erleben – ich finde diese „Box“ großartig. Generell hoffe ich ja sehr auf eine Wiederbelebung der Spielhalle – mit VR und genau solchen Konzepten. Schade nur, dass die TinderBox in dieser Form bisher nur in Portland genutzt werden kann. Aber wer weiß, vielleicht wird aus dem schönen Ansatz, der zugleich die Indie-Entwicklerszene fördert, irgendwann einmal mehr?

Arcade-Feeling. (Foto: TinderBox)
Arcade-Feeling. (Foto: TinderBox)

Details zur TinderBox erhaltet ihr direkt auf der offiziellen Webseite. Bei Eurogamer.net gibt’s auch weitere Hintergründe zu der Intention von Jack Meade, die Idee weiter voranzubringen.

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Ein Kommentar

  1. Bin leider etwas zu jung, hab nie Spielehallen mitbekommen. Würde mich aber freuen, wenn so etwas bei uns eingeführt wird.

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