Tinker Tablet

Tablet zum Spielen und Lernen - ohne Technik

16. September 2012 • 8:00 Uhr

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Nicht echt - eben ein Spielzeug. (Foto: Kickstarter)

Seit einiger Zeit gibt’s hierzulande i-Wood zu kaufen. Das ist ein Laptop für Kinder, der aus Holz und zwei Schiefertafeln besteht. Der Sinn des Ganzen? Ihr sollt damit zum Beispiel euren Kindern die moderne Technik spielerisch näher bringen. In eine ähnliche Richtung geht auch das Tinker Tablet von Familienvater Jacob Sullivan.

Das Konzept hinter dem Tinker Tablet richtet sich wieder Familien mit Nachwuchs (ab 3 Jahren), die offen sind für neue Spielansätze. Das Spielzeug besteht aus Holzteilen, die wiederum Komponenten des Gerätes darstellen. Gehäuse, Prozessor, Display, Kamera und andere Stücke können Sohnemann oder Tochter zusammen stecken und daraus ein Tablet – oder auch Smartphone – erschaffen. Den „Touchscreen“ dürfen die Kids sogar bemalen, ein einfaches Abwischen der Kritzeleien ist jederzeit möglich.

Allgemein ist es das Ziel von Sullivan, dass es den Eltern leichter fällt, ihren Kindern moderne Technik verständlich zu erklären. Zugleich ist es ein klassisches Puzzlespiel aus Holz – man kann also auch damit spielen. Wichtig ist dem Schöpfer ferner, dass keine giftigen Materialien verwendet werden und man gemeinsam die High-Tech der Gegenwart kennen lernt.

Derzeit kann das Tinker Tablet noch nicht direkt gekauft werden, da Sullivan aktuell bei der Crowdfunding-Plattform Kickstarter Geld für seine Idee einsammelt. Er benötigt 15.000 US-Dollar, um das Gadget fertig zu stellen. Genauer braucht er die Summe für Lizenzierung, Fertigung und eine ausgiebige Testphase. Wenn alles gut geht, soll die Auslieferung im November 2012 erfolgen, schon jetzt könnt ihr ein Tinker Tablet quasi vorab bestellen. Für 50 Dollar (leider zuzüglich 30 Dollar Versandkosten) erhaltet ihr eins. Details? Auf Kickstarter.

Auch wenn ich vielleicht nicht die Zielgruppe für Tinker Tablet oder i-Wood bin – die Grundidee gefällt mir wirklich sehr gut. Denn ich bin der Auffassung, dass man Kinder heutzutage durchaus mit den Möglichkeiten der Tablets vertraut machen sollte. Nicht zu früh, nicht intensiv, aber eben bedacht und gezielt. So etwas wie das Tinker Tablet ist außerdem ein Puzzlespiel, besitzt also einen „klassischen“ Mehrwert. Eine Alternative wäre ja zum Beispiel das LeapPad 2…nur das ist dann doch schon vollgestopft mit Technik..

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  1. 16. September 2012 at 11:09