Tinkerforge

Elektronischer Baukasten für kreative Erfinder

7. April 2012 • 16:49 Uhr

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Einige der Bauteile. (Foto: Thinkterforge)

Ihr seid besonders kreativ und wollt am liebsten selbst coole Spielzeuge erschaffen? Die Tinkerforge GmbH hat die perfekte Idee parat, die unter anderem bei der Computerzeitschrift Chip zum Produkt des Jahres 2012 gewählt wurde. Die Rede ist von einem elektronischen Baukasten.

Was nach einer Spielerei für Kinder klingen mag, ist weit mehr als das. Denn das OpenSource-basierte System lässt euch zum Erfinder werden. Beispielsweise kauft ihr Motoren, Sensoren und andere elektronische Bauteile, die ihr mittels sogenannter Bricks in Bewegung setzt oder sie überhaupt erst aktiviert. Hinzu gesellen sich noch Bricklets, mit denen ihr Distanzen, die Spannung und andere Dinge messt und auswertet. Ist eure Kreation fertig, verbindet ihr diese via USB an einen Rechner und programmiert das, was ihr wünscht. Es ist sogar möglich, mehrere „Stapel“, das sind funktionsfähige Geräte, über WIFI miteinander kommunizieren zu lassen.

Klingt kompliziert? Genau das ist der Clou: Auf TinkerForge.com erhaltet ihr allerlei Anleitungen, Downloads und Erklärungen, was ihr mit den Bauteilen so anstellen könnt. In einem Video bringen euch die Schöpfer des Baukastens auch einige Einsatzmöglichkeiten näher. Ob ihr nun einen Haushaltsroboter aus dem Boden stampft oder einfach „nur“ eine Sensorsteuerung für euren Gummibaum – das ist euch überlassen.

Auch preislich ist der Kreativitätsspaß gar nicht mal so teuer. Das Starterkit für Einsteiger liegt bei 62,55 Euro, ein Komplettset mit allen erdenklichen Sensoren und Motoren kostet 440,99 Euro. Alternativ dürft ihr alle interessanten bzw. relevanten Bauteile separat erwerben. Auch für Lehrer und Schüler ist Thinkerforge geeignet .

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 17:35 Uhr

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