Toshiba Qosmio X870 (3D)

Tragbarer Gaming-Spaß. Vielleicht.

22. März 2012 • 18:13 Uhr

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Wer sich wohl bei Toshiba den Namen Qosmio ausgedacht hat? Er ist kaum aussprechbar – auch nicht für leidenschaftliche Spieler, die sich sonst mit den seltsamsten Kreaturen in irgendwelchen Fantasy-Universen herumschlagen müssen. Sei’s drum: Die Qosmio-Reihe steht seit jeher für Gaming-Entertainment der mobilen Art. Und nun stellte der Elektronikhersteller die neuen Modelle vor, die auf die Namen X870 und X870 3D hören.

Die kommenden Flaggschiffe im Spielesektor wurden einmal mehr an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst. Ausgestattet ist der X870 mit einem 17,3 Zoll großen HD+-Display (1600×900 Pixel, 220 cd/m2, 8ms, 60Hz), der X870 3D erhält einen 3D-fähigen Full-HD-Bildschirm (1920×1080 Pixel, 220 cd/m2, 5ms, 120Hz) mit der gleichen Größe. Zweitgenannter ist mit der neuesten NVIDIA 3D Vision-Technologie versehen, die aktuelle Generation der Active-Shutter-Brillen wird unterstützt. Laut eigenen Aussagen ist der 3D-Effekt beeindruckend, vorrangig dank der 3D Lightboost-Technologie. Diese bringt gegenüber herkömmlichen 3D-Effekten eine doppelte Helligkeit mit. Die Brillen selbst sind 20 Prozent größer als herkömmliche Gläser.

Und sonst? Beide X870-Ausführungen erhalten bis zu 32GB Arbeitsspeicher, Intel Quad-Core-Prozessoren (vermutlich aktuelle i7-CPUs) und die neuesten NVIDIA-Grafikchips. Genauer möchte Toshiba noch nicht ins Detail gehen. Bis zum Release im 2. Quartal 2012 ist mit konkreten Fakten zu den verbauten CPUs und GPUs zu rechnen.

Dafür ist schon jetzt klar: Es gibt eine FullHD-fähige Webcam mit 2,1 Megapixeln (X870) bzw. eine 3D-Cam (X870 3D) mit 2 x 1 Megapixeln. Für ordentlichen Klang sollen die Harman Kardon-Stereolautsprecher (2×2) sorgen – sie sind außerdem für 3D-Sound optimiert. Beide Laptops können via HDMI an jeden HDTV angeschlossen werden – freilich auch an 3D-Fernseher. Entscheidet ihr euch für den X870, kann dieser 3D-Signale konvertieren sowie ausgeben.

Geblieben ist das doch recht attraktive Gewand. Das Gehäuse ist in einem Dunkelsilber-Metallic-Look gehalten, die Oberfläche ist strukturiert. Eine rote Hintergrundbeleuchtung erhalten die Tasten. Die Aluminium-Kanten sowie das Qosmio-Logo sind ebenfalls beleuchtet.

Auf Anfrage konnte Toshiba noch nicht mitteilen, was die beiden Laptops kosten werden. Gehen wir mal von über 1000 Euro aus, was freilich auch abhängig davon ist, welche Prozessoren und Grafikeinheiten zum Einsatz kommen.

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