Touch Board

Leblose Objekte werden interaktiv

16. November 2013 • 10:33 Uhr

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Die Basis-Funktionsweise. Aber daraus kann man mehr machen.... (Foto: Kickstarter)

Erinnert ihr euch noch an MakeyMakey? Mit diesem Kit seid ihr in der Lage, einen eigenen Game-Controller zum Beispiel aus Bananen zu basteln. Eine tolle Sache. Das ähnlich geartete Touch Board ist aber noch eine ganze Ecke faszinierender. Mit diesem Produkt macht ihr leblose Gegenstände  interaktiv.

Touch Board besteht aus einem Mikro-Controller, der dank Arduino-Kompatiblität schon einmal sehr flexibel eingesetzt werden kann. In Kombination mit einem Mini-Lautsprecher und einem speziellen Stift seid ihr aber in der Lage, weit mehr als nur Controller zu erschaffen. Beispielsweise malt ihr Instrumente auf einen Tisch, die bei Berührung beginnen zu spielen. Denn: Besagter Stift verfügt im Grunde über nichts anderes als leitfähige Farbe. Ihr verbindet also zuvor programmierte Verbindungsstellen am Controller über Farbe mit einem selbst gezeichneten Objekt oder einem beliebigen anderen Gegenstand. Im Kern ist das MakeyMakey in der Tat sehr ähnlich.

Doch Touch Board kann noch mehr: Die Peripherie ist nicht nur berührungsempfindlich, sondern kann auch Entfernungen wahrnehmen.  Die Schöpfer zeigen in ihrem Werbevideo die erstaunlichen Einsatzgebiete für ihre Erfindung…

Ihr könnt es euch sicher denken: Touch Board ist noch nicht fertig und braucht eure Unterstützung. Bei Kickstarter sammeln die Verantwortlichen 15.000 Britische Pfund ein. Das Ziel haben sie längst überschritten, sodass es mit einer Auslieferung ihrer verschiedenen Bastelkits ab März 2014 nicht ganz schlecht aussieht. Preislich wird es bei 35 Pfund losgehen, angängig von dem, was ihr mit Touch Board anfangen wollt. Ihr könnt es zum Pimpen eures Schreibtisches verwenden, genauso aber auch fürs Kinderzimmer, bei der Arbeit oder dort, wo ihr Interaktivität benötigt. Die im Spot gezeigte Boombox kostet beispielsweise als kompletter Bausatz 120 Pfund.

Eine tolle Idee, findet ihr nicht auch? Alle weiteren Fakten gibt’s bei Kickstarter und auf der Webseite von Bare Conductive. Auf der entdeckt ihr ein paar saucoole Ideen. Das Unternehmen hat bereits Erfahrungen mit leitfähiger Farbe, ein Blick in den Onlineshop lohnt sich durchaus.

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