übi interactive

Mit Kinect und Beamer zum riesigen Touchscreen

31. Mai 2012 • 12:01 Uhr

Teilen:
Mit den Händen an der Wand... (Foto: Youtube)

Das in München ansässige Startup übi interactive stellte kürzlich eine interessante Technologie vor, die in der Lage ist, mit wohl recht überschaubaren Mitteln Wände in riesige Touchscreens zu verwandeln.

Dabei ist der Grundgedanke wieder einmal gar nicht sonderlich komplex: Durch einen Projektor, der mit einem PC verbunden ist, werden Bilder beispielsweise an Leinwände gebracht. Mittels Microsofts Sensor-Hardware Kinect werden eigene Bewegungen wahrgenommen, welche wiederum eine Interaktion mit dem Präsentierten ermöglichen. Das Resultat soll zumindest laut Wired erstaunlich sein und etwas an den Kinofilm „Minority Report“ erinnern. Schließlich interagiert ihr ja mit nicht reell vorhandenen Bildern, bewegt Icons und dergleichen.

Bei einer Vorstellung dieser Hardware/Software-Kombination wurde beispielsweise „Angry Birds“ gespielt, Geldgeber und Unterstützter Microsoft beabsichtigt mit dieser Technologie durchaus, Kinect weiter zu etablieren. Und in der Tat ist die Theorie vielversprechend, denn von Haus aus unterstützt das Betriebssystem Windows bereits Touchscreen-Eingaben, nur dass hier eben kein solcher Display benötigt wird. Außerdem braucht niemand neue Hardware zu kaufen, wenn man über Kinect und einen Beamer bereits verfügt. Denkbar sind auch weitere Einsatzmöglichkeiten: TV-Geräte, die ohne Fernbedienungen benutzt werden, Werbedisplays in Elektromärkten und dergleichen. Einzig eine speziell entwickelte Software sei nötig, diese kostet derzeit wohl rund 500 Dollar – aber wenn beispielsweise Spieleentwickler diese lizenzieren, würden dies Endkunden letztlich gar nicht bemerken.

Also? Projektor und Kinect führen zu einem 3D-Touchscreen? Und wie kann man sich das praktisch vorstellen? Schaut euch doch einfach das Video an. Ich finde das spannend…

Teilen:

Kommentar schreiben