universe2go

Ein aufregender & informativer Blick in die Sterne

8. Februar 2014 • 11:11 Uhr

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Was gibt es da zu sehen? (Foto: Indiegogo)

Für manche ist der Sternenhimmel einfach nur eine Ansammlung von hellen Punkten. Andere überkommen bei seinem Anblick romantische (ggf. nicht jugendfreie) Gefühlswallungen. Und wieder andere erkennen auf den ersten Blick sämtliche Sternenbilder und können einem dazu auch gleich noch den mythologischen Hintergrund erzählen. Zu der letztgenannten Kategorie gehört der deutsche Erfinder Martin Neumann, der mit universe2go ein interessantes Gadget entwickelt hat, welches euer Smartphone in ein Augmented Reality-Fernglas verwandelt.

universe2go ist eine App für Android- und iOS-Geräte, die Bilder des nächtlichen Sternenhimmels auf Basis Eurer geographischen Position, der Ausrichtung Eures Smartphones und der Himmelsrichtung generiert. Dies allein können auch andere, bereits erhältliche Apps. Allerdings bringt Martin Neumann noch den Stargazer mit ins Spiel: Ein AR-Binocular, in den das Smartphone gesteckt wird.

Wenn ihr durch den blickt, könnt ihr nicht nur einen klaren Blick auf den Himmel über euch genießen (was mit dem Smartphone allein so gar nicht möglich ist), sondern ihr bekommt jede Menge interessante Informationen und Bilder angezeigt, die euch ausführlich darüber informieren, woran gerade euer Augenmerk hängen bleibt. „Das Erlebnis mit universe2go in Verbindung mit dem Stargazer entspricht daher viel mehr dem Besuch eines echten Planetariums.“, so Martin Neumann.

Um diesen Blick mit anderen teilen zu können, hat Martin Neumann vor wenigen Tagen eine Crowdfunding-Aktion bei Indiegogo.com ins Leben gerufen. Dort könnt ihr ihn und seine Idee unterstützten bzw. euch zum Preis von 49 US-Dollar (Early Bird: 39 US-Dollar) euren eigenen Stargazer sichern.

Alle weiteren Details rund um universe2go findet Ihr entweder auf Indiegogo.com oder alternativ auch unter universe2go.de.

Ich persönlich wünsche dem Sterne-Fan Martin Neumann viel Glück bei seiner Crowdfunding-Aktion und bin gespannt, ob er sein Finanzierungsziel von 40.000 US-Dollar erreicht. Noch sind einige Tage Zeit.

Update, 22. April 2014

Bei Indiegogo hat es nicht geklappt, Martin hat es aber beim deutschen Crowdfunding-Portal Startnext noch einmal probiert. Diesmal ist das Ziel von 10.000 Euro realistischer und die Aufmachung attraktiver. Und es hat echt den Anschein, als würde die Finanzierung diesmal so gut wie sicher zu sein! Weitere Fakten – bei Startnext!

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 12:52 Uhr

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