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Virtual-Reality-Hardware und Zukunft für die Steam Machines

24. Februar 2015 • 9:53 Uhr

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Was zeigt Valve in Kürze?

Obwohl Valve als Anbieter von Steam alles andere als Geldschwierigkeiten besitzt, scheint es im Bereich der Hardware-Entwicklung nicht perfekt zu laufen. Das bisherige Konzept der Steam Machines ist faktisch vom Tisch, nicht einmal der Steam Controller konnte bisher veröffentlicht werden. Aber die Erfinder von „Half-Life“ lassen sich nicht beirren. Für 2015 sind einige überaus spannende Entwicklungen angedacht, darunter auch konkretere Virtual-Reality-Konzepte.

Was kommt?

Bereits im Januar 2014 deutete Valve auf den Steam Dev Days erste Ansätze Richtung Virtual Reality an. Damals schon hieß es, man arbeite an einer eigene VR-Brille, die Hardware-Hersteller lizenzieren könnten. Herausgekommen ist bisher nichts, was allerdings nichts bedeuten muss. Denn auch die Mitbewerber benötigen noch viel Zeit, wie die Entwicklung der konkurrierenden Oculus Rift oder gar castAR, dem vielversprechenden Projekt ehemaliger Valve-Mitarbeiter, verdeutlicht. Nun steht vom 4. bis zum 6. März 2015 in San Francisco die Game Developers Conference an, auf der Valve das eigene „Universum“ vergrößern möchte. So heißt es auf der offiziellen Webseite.

So stellt sich Valve das Gaming der Zukunft vor - am PC im Wohnzimmer. (Foto: Steampowered.com)
So stellt sich Valve das Gaming der Zukunft vor – am PC im Wohnzimmer. (Foto: Steampowered.com)

Und ja, das klingt reizvoll: Valve möchte nicht nur den neuen, verbesserten, vielleicht sogar finalen Steam Controller vorführen, sondern auch Geräte für die eigene Wohnung. Genauer erwartet uns wohl eine eigene, modernisierte Version der Steam Machine, Valve wird sich wohl zukünftig nicht mehr alleine auf Hardware-Hersteller verlassen. Offenbar möchte man nun doch eigene Geräte produzieren, was zumindest dem Konzept der Steam Machines noch eine Zukunft bescheren könnte. Immerhin heißt es noch immer, dass die PC-basierten Konsolen mit dem hauseigenen SteamOS-Betriebssystem 2015 offiziell in den Handel kommen sollen. Und da ist noch das „bisher nicht angekündigte Steam VR Hardware-System“, das Anfang des nächsten Monats erstmals gezeigt wird. Was uns hier erwartet? Na, ganz sicher nicht weniger als ein neuer Mitbewerber für Oculus und Co.

Es passt zusammen

Aktuell kann natürlich nur darüber spekuliert werden, wohin die Reise geht. Unverändert ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass Valve wieder auf Hardware-Hersteller setzt, um so eigene Ideen von Lösungen für Konsumenten realisieren zu lassen. Steam VR dürfte ferner eine Schnittstelle für Software-Entwickler werden, und andere Konzerne könnten die Technologie für eigene Produkte lizenzieren. Der Steam Controller wäre womöglich ein Eingabegerät zum Navigieren in virtuellen 3D-Welten, die Steam Machines wäre das Herz, das die Berechnungen für VR übernimmt. Es passt alles gut zusammen. Was konkret dahinter steckt? Wir werden es in Kürze erfahren. Vielleicht holt man sich sogar Partner ins Boot? Razer beispielsweise hat mit Razer OSVR sogar schon eine offene VR-Lösung in der Pipeline….

Ich für meinen Teil glaube nach wie vor daran, dass Valve hier etwas Großes in Arbeit haben könnte. Und wenn nicht: Mit einem „Half-Life 3“ kann man alles verkaufen, oder? :-)

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  1. 1. März 2015 at 18:03