Vogel’s TwistDock

PlayStation 3 ohne Kabelsalat! Der Praxistest!

11. Januar 2013 • 19:50 Uhr

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TwistDock: Sieht schick aus, nimmt aber viel Platz ein. (Foto: GamingGadgets.de)

Mit dem Twistdock will Zubehörhersteller Vogel’s den PlayStation 3-Spielern das Leben leichter machen. Ein sicherer Stand, ein zuverlässige Ladestation und ein echter Hingucker ohne Kabelsalat. Schauen wir uns das praktisch erscheinende Zubehör genauer an.

Für alle PS3-Modelle

TwistDock: Sieht schick aus, nimmt aber viel Platz ein. (Foto: GamingGadgets.de)
TwistDock: Sieht schick aus, nimmt aber viel Platz ein. (Foto: GamingGadgets.de)

Als Spieler kennt ihr das ja: Hier ein Kabel, da ein Kabel und irgendwann verliert man den Überblick. Vogel’s hat jetzt für PlayStation 3- Spieler eine Lösung parat und verspricht Ordnung neben dem Bildschirm. Nach dem Auspacken präsentiert sich das Gerät in glänzendem Schwarz, allerdings nur in Plastik. Mittels zweier Adapter können sowohl die alte PS3 als auch die PS3 Slim hochkant aufgestellt werden. Ebenfalls ist es möglich, diese im 180 Grad Winkel zu drehen. Allerdings rastet die Konsole nicht ein, sondern wird nur vom Adapter am Platz gehalten. Insbesondere in einem Kinderhaushalt sorgt das nicht gerade für Standfestigkeit.

HDMI- und Stromkabel werden unter dem TwistDock zu den seitlichen Konsolenanschlüssen geführt. Auf diese Art könnt ihr auch ein Soundkabel verschwinden lassen. Einerseits wird so der Kabelsalat minimiert, andererseits knicken herkömmliche Kabel bedenklich ab. Erst durch ein separat erhältliches Kabelset für rund 20 Euro gehört dies der Vergangenheit an. Der Preis ist happig, wenn ihr bedenkt, dass es lediglich um zwei neue Kabel geht, deren Anschlüsse abgewinkelt sind.

Neben dem Kabelmanagement ist die Ladefähigkeit das zweite große Feature des TwistDocks. Hierzu verbindet ihr bis zu zwei drahtlose Gamepads mit einem kleinen Adapter und steckt sie auf der Rückseite des TwistDocks in die entsprechende Ladestation. Eine Anzeige auf der Vorderseite zeigt euch den momentanen Ladestand an. Damit das alles funktioniert, müsst ihr aber zuvor das TwistDock mit dem mitgelieferten Stromkabel anschließen. Von Haus aus spendiert Vogel’s auf der Rückseite dem Gerät zwei USB-Anschlüsse. Ein 4er-USB-HUb kann als Extra dazugekauft werden. Kostenpunkt ca. 20 Euro.

Ouch! Die Kabel knicken bedenklich ab. (Foto: GamingGadgets.de)
Ouch! Die Kabel knicken bedenklich ab. (Foto: GamingGadgets.de)

Das TwistDock kostet 59,90 Euro. Auf der Webseite gibt es gerade ein Angebot bei dem Kabelset und 4er-USB-Hub für den gleichen Preis mitgeliefert werden.

Fazit

Auf der Rückseite werden die Gamepads beim Laden sicher gehalten. (Foto: GamingGadgets.de)
Auf der Rückseite werden die Gamepads beim Laden sicher gehalten. (Foto: GamingGadgets.de)

Das TwistDock stammt aus der Rubrik „Kann man kaufen, muss man aber nicht haben“. Zwar sitzt die PS3 darin sicherer, als wenn ihr sie einfach hochkant ins Regal stellt. Doch wirkt die Konstruktion etwas wackelig. Gerade wenn ein paar Kleinkinder durch das Zimmer tollen, wird die Sache heikel. Dagegen sitzen die Gamepads beim Aufladen sehr sicher, eben weil sie einrasten.

Das TwistDock entfaltet sein ganzes Können sowieso erst mit dem entsprechenden Kabelset und dem 4er-USB-Hub. In der Grundausstattung ist es eher ein „TwistDock light“. Der Look ist Geschmackssache. Durch die leichte schräge, hochkante Positionierung erfordert es etwas mehr Platz als üblich. Überhaupt wirkt das TwistDock erst so richtig schick, wenn es rechts und links Platz hat. Gefällt euch das Design, besitzt ihr genügend Freiraum neben eurem Fernseher und kann euer Nachwuchs nicht in die Nähe kommen, erhaltet ihr hier ein sinnvolles, ansprechendes Zubehör.

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