VRcade

Egoshooter trifft auf Virtual Reality

13. November 2013 • 12:21 Uhr

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Sieht seltsam aus, scheint aber gut zu funktionieren. (Foto: vrcade)

Jamie Kelly, Gründer von VRcade, hatte seine Erfindung schon vor etlichen Monaten vorgestellt. Großes Medienecho konnte das durchaus spannende Projekt bisher nicht erhalten, an mir ging die Zukunft der klassischen Spielhalle offenbar auch vorbei. Dabei ist VRcade eine tolle Sache, um sich körperlich auszutoben und zugleich in virtuellen Welten aktiv zu werden.

VRcade ist ein komplexes Zusammenspiel aus einer eigens entworfenen Virtual Reality-Brille im Stil der Oculus Rift. Hinzu gesellen sich noch etliche Kameras sowie eine modifizierte Lightgun. Gemeinsam mit einer speziell entworfenen Software entsteht ein besonderes Spielerlebnis: So bewegt man sich in einem virtuellen Raum umher, nutzt die Plastikwumme und schießt auf Objekte, die via VR-Brille dargestellt werden. Es sei möglich, sich in einem zuvor abgesteckten Raum frei zu bewegen, sich zu drehen, digitale Gegenstände umzuwerfen oder Deckung zu nehmen.

Wie das aussieht? Guckt selbst…

Spätestens jetzt sollte deutlich sein: VRcade ist weniger für den Hausgebrauch geeignet, schließlich bräuchtet ihr viel Platz. Vielmehr sehen die Erfinder, die mit 20.000 US-Dollar begannen, ihre Vision umzusetzen, eine Möglichkeit, die gute, alte Spielhalle neu zu beleben – eben mit frischen, modernen Ideen. Das setzt allerdings auch voraus, dass es genügend Games und eine funktionsfähige, markttaugliche Hardware zu kaufen gibt. Davon dürfte VRcade noch weit entfernt sein, wie ein lesenswerter Artikel auf Ars Technica offenbart. Dieser macht deutlich, dass in dem Ansatz nicht nur jede Menge Potential steckt, sondern bereits jetzt eine große Portion Herzblut. Nur ob jemals mal was daraus wird? So als Alternative zu nostalgischen Lightgun-Shootern, Paintball oder was auch immer? Wir werden es sehen. Bis dahin lohnt sich ein Blick auf die offizielle Webseite.

(via technabob)

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