WD Red

Die richtige Festplatte für euer NAS

Gesponserter Beitrag in Zusammenarbeit mit Western Digital

2. August 2016 • 17:29 Uhr

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NAS nur mit WD Red füttern, bitte. (Foto: GamingGadgets.de)

Filme, Serien, Fotos, Spiele und wichtige Dokumente – ein eigener Cloudspeicher für die heimischen vier Wände ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Doch bei der Auswahl der Festplatten solltet ihr nicht sparen. Eine gute Entscheidung sind die Red-Modelle von WD. Mein Erfahrungsbericht.

Seit etwas über einem Jahr besitze ich eine DS215j von Synology. Das ist ein kleines System, in dem maximal zwei Festplatten Platz finden. Angeschlossen ans eigene Netzwerk, habe ich von allen meinen Rechnern oder mobilen Geräten Zugriff auf dort gesicherte Daten, auch aus der Ferne kann ich Fotos und dergleichen abrufen. Vor allem aber ist es mir möglich, meine für die Arbeit nötigen Dokumente zu sichern und diese auf einfache Art und Weise mit meinen anderen Computern zu synchronisieren. Von meiner PlayStation 3 oder 4 aus spiele ich Filme und Serien direkt aus meiner privaten Cloud ab – praktisch und komfortabel.

Die WD Red vor dem Einbau. (Foto: GamingGadgets.de)
Die WD Red vor dem Einbau. (Foto: GamingGadgets.de)

Speicher wurde knapp

Bisher setzte ich nur eine 2 TB große WD Red ein, die kurioserweise recht schnell an ihre Kapazitätsgrenzen kam. Ich musste sogar Videos auf einer externen Festplatte auslagern. Die kann ich zwar dank der USB-Anschlüsse meiner DS215j ins System einbinden, allerdings mit Einschränkungen und einer schlechteren Performance beim Streamen. Purem Zufall war es zu verdanken, dass mir WD anbot, eine 8 TB große WD Red zu testen. Das war echt perfektes Timing. Prima: Mein NAS war ohnehin nur mit einer Platte ausgestattet, ich konnte also „sofort“ mit dem Aufrüsten beginnen.

Eine 2TB große Platte hatte ich schon. (Foto: GamingGadgets.de)
Eine 2TB große Platte hatte ich schon. (Foto: GamingGadgets.de)

„Wie jetzt? Eine 2 TB und eine 8 TB große Platte in einem 2-Bay-NAS? Das ist doch Quatsch!“ Das empfinde ich nicht so, denn mir geht’s in erster Linie um möglichst viel Speicher und den Zugriff auf diesen. Schlägt in mein NAS ein Blitz ein oder geht es in Flammen auf, sind vermutlich beide Festplatten defekt – egal, für welche RAID-Variante ich mich entschieden habe. Redundanz wichtiger Daten erreiche ich über die Synchronisation mit meinem Surface 3 Pro, meinem Desktop-Arbeitsrechner und einem regelmäßigen Backup auf eine externe Festplatte (für Fotos und Dokumente), die nicht mit dem Internet verbunden ist und sich absichtlich in einem anderen Zimmer befindet. Man weiß ja nie. Außerdem verwende ich noch Online-Cloudspeicher (Google, Amazon, Microsoft, Dropbox).

Jetzt zwei Platten in meinem NAS. (Foto: GamingGadgets.de)
Jetzt zwei Platten in meinem NAS. (Foto: GamingGadgets.de)

Sollte sich also mal eine Festplatte verabschieden, hab ich irgendwo noch die „brisanten“ Inhalte parat. Verlust entsteht höchstens bei MP3-Dateien und Serien – also zu verschmerzen, da auch verzichtbar. Mir genügt daher ein JBOD, das heißt: Die Kapazitäten der Festplatten in der DS215j werden gewissermaßen addiert, ich erhalte also in meinem Fall beachtliche 10 TB.

Darum WD Red

Letztlich ist es auch egal, ob ihr einen RAID-Verbund oder JBOD wählt, bei einem NAS zählen Robustheit und Langlebigkeit der Festplatten. Hier entschied ich mich schon damals für die Red von WD, die einfach das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis für mich besitzt. Die 2-TB-Platte läuft seit ihrem Einbau ohne irgendwelche Vorkommnisse, wieso sollte das bei der mit 8 TB anders sein? Auffällig sind bei dieser übrigens das erstaunlich hohe Gewicht und ein extrem widerstandsfähiges Gehäuse. Kein Wunder, muss dieses ja auch eine Dauerbelastung und gerade bei kleineren NAS-Systemen permanente Vibrationen aushalten.

Gerade eingebaut. (Foto: GamingGadgets.de)
Gerade eingebaut. (Foto: GamingGadgets.de)

WD bietet nicht ohne Grund eine dreijährige Garantie und mit NASware 3.0 eine hohe Kompatibilität sowie optimale Performance. Für verschiedene RAID-Einsätze ist sie bestens geeignet, aber eben auch für den normalen Alltag beim Umgang mit großen Datenmengen. Und die können schnell aufkommen. Alleine meine private Foto-Sammlung ist längst über 400 GB groß, Tendenz dank Spiegelreflex-Kamera, Samsung Gear 360 und Highend-Smartphone rasant steigend.

Volume 2 erstellt. (Foto: GamingGadgets.de)
Volume 2 erstellt. (Foto: GamingGadgets.de)

Doch etwas zum Nörgeln?

Ein Punkt stört mich persönlich vielleicht doch ein klein wenig. Mein kleines NAS steht auf dem Schreibtisch und wird mit zwei Festplatten dann doch recht laut. Sicherlich ist das dem Hersteller Synology zu verdanken, die HDDs allerdings rödeln beim Schaufeln der Daten unüberhörbar. Das ist jedoch zu vernachlässigen, wenn ihr euren Cloud-Speicher an einem anderen Ort platziert – zum Beispiel da, wo der Router steht bzw. abseits der Bereiche, an denen ihr euch aufhaltet. Das ist vermutlich auch am praktischsten, denn Betriebsgeräusche sind nicht zu vermeiden. SSDs sind für NAS schlicht nicht geeignet, da zum einen sehr viel teurer, zum anderen nicht für Langlebigkeit konzipiert. Davon abgesehen: 8 TB große SSDs benötigen noch ein paar Jahre, bis sie im Massenmarkt angelangt sowie bezahlbar sind.

Eine gute Wahl. (Foto: GamingGadgets.de)
Eine gute Wahl. (Foto: GamingGadgets.de)

Auch ohne die Offerte des Herstellers würde ich jederzeit wieder zu einer Red greifen. Der Preis ist angemessen, die Qualität überzeugend. Und in meiner Synlogy fühlen sich die Platten heimisch. Ob ihr euch letztlich für RAID oder „nur“ für sehr viel Kapazität entscheidet – das ist euch überlassen. Mit HDDs von WD Red seid ihr so oder so gut beraten.

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