Xbox One

Neuer Elite-Controller und endlich abwärtskompatibel

15. Juni 2015 • 19:32 Uhr

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Schick und vielseitig. (Foto: Microsoft)

Abseits diverser Spiele-Vorstellungen konnte Microsoft auf der E3-Pressekonferenz gleich mehrfach überraschen. Freut euch auf Abwärtskompatibilität der Xbox One und einen sehr flexiblen Elite-Controller.

Abwärts…echt jetzt?!

Der Xbox One mangelt es noch an einer großen Anzahl an Blockbustern. Aber nicht so tragisch, denn ab Ende des Jahres könnt ihr auf der aktuellen Konsole Spiele der Xbox 360 (wieder) erleben. Toll hierbei: Die Emulation sorgt dafür, dass ihr zugleich auf die speziellen Features der Nachfolge-Hardware zugreifen dürft. Das heißt: Schießt Screenshots via Spracheingabe von Xbox 360-Spielen oder greift bequem auf Xbox Live Multiplayer zu.

Einen Haken gibt es trotzdem... (Foto: Microsoft)
Einen Haken gibt es trotzdem… (Foto: Microsoft)

Ausgewählte Nutzer (Preview-Programm-Mitglieder) sollen schon jetzt einen Blick auf die Abwärtskompatibilität werfen können, für alle anderen ist es wie gesagt erst Ende 2015 soweit. Das ist ganz schön spät, wenn ihr mich fragt. Aber wohl pünktlich zum Weihnachtsgeschäft sollte es soweit sein.

Ein fader Beigeschmack bleibt: Zu Beginn werden an die 100 ausgewählte Xbox 360-Spiele auf der One laufen, vollständige Abwärtskompatiblität gibt’s nicht. Das erinnert an die Xbox 360, auf der einige Xbox-Titel funktionieren, aber eben nicht alle.

Xbox One Elite-Controller

Der Elite-Controller richtet sich ganz klar an erfahrenere und anspruchsvollere Spieler, denn nicht jeder muss sein Gamepad individuell gestalten. Das ist mit dieser Variante des schnurlosen Xbox One-Controllers möglich. Programmiert die Buttons um, wechselt die Analogsticks, ersetzt das D-Pad oder nutzt die vier neuen Bumper auf der Rückseite. Die dürften sich wohl besonders für Rennspiele wie „Forza 6“ eignen.

Er dürfte nach wie vor prima in der Hand liegen. (Foto: Microsoft)
Er dürfte nach wie vor prima in der Hand liegen. (Foto: Microsoft)

Technisch spannend: Via Hot Swap dürft ihr die Teile des Controllers wechseln, ihr müsst den Controller also nicht ausschalten, sondern zum Beispiel nur ein Spiel pausieren. Praktisch ist das auf jeden Fall. Nur sollte der Preis von knapp 150 US-Dollar stimmen, dürfte das eher abschrecken…

Einen genauen Releasetermin gibt’s noch nicht, geht von diesem Herbst aus.

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