Zano

Winzige Drohne mit Militärtechnik zur Unterhaltung

12. Dezember 2014 • 13:25 Uhr

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Klein, aber vielseitig. (Foto: Kickstarter)

Der nächste Trend bei Quadrocoptern ist das autonome Fliegen. Ihr gebt die Richtung vor oder lasst euch begleiten. Wie das in Form einer winzigen Drohne funktionieren kann, zeigt Zano. Das kleine Flugobjekt besitzt aber auch einige Besonderheiten.

Offiziellen Aussagen zufolge wird bei Zano Technologie verwendet, die teils beim Militär entworfen wurde. Letztlich kann uns das als potentielle Konsumenten egal sein, wenn die Funktionen überzeugen. Und diese klingen vielversprechend. So passt Zano auf eure Handfläche, via iOS- oder Android- Smartphone hebt der Quadrocopter ab. Vier Rotorblätter fehlen nicht, verbaut wird zudem eine winzige Kamera mit fünf Megapixel. Das genügt, um Videos in 720p mit 60 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Perspektivisch sei auch 1080p kein Problem, sobald man die Schwierigkeiten bei der WLAN-Übertragung zum Smartphone in den Griff bekommen hat.

Das Highlight der Zano ist sicherlich die Kontrolle. Ihr könnt die Drohne via Steuerkreuz auf dem Touchscreen steuern. Alternativ verwendet ihr eine Gestenbedienung. Zeigt mit der Hand nach links oder rechts – Zano folgt euch. Auf Knopfdruck kommt das Gadget zurück zu euch. Möglich wird dies durch das GPS-Modul, das Gyroskop und die Infrarot-Sensoren, die auch Abstände und Hindernisse erkennen. Sogar ein Echo-Sonar und ein Luftdruckmesser wurden integriert, ein Front-Display zeigt nötige Informationen an. Alles in allem ist Zano in der Lage, euch selbständig zu folgen und bei Bedarf auch Selfies von euch zu schießen. Das klingt schon reizvoll. Und wer möchte, aktiviert die Schwarm-Funktion. Sorgt dafür, dass euch gleich mehere Zanos selbständig folgen. Wäre sicherlich amüsant in der Einkaufspassage oder beim Joggen.

Trotz der geringen Ausmaße soll der verbaute Akku immerhin bis zu 15 Minuten ausdauern. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 40km/h. Und außerordentlich teuer ist Zano auch nicht. Inklusive Versand zahlt ihr rund 190 Euro, sofern ihr gewillt seid, Geld bei Kickstarter vorzuschießen. Die Macher haben ihr Ziel von 125.000 Britischen Pfund längst überrschritten, die Finanzierung ist also gesichert. Im Juni 2015 soll sogar mit der Auslieferung begonnen werden. Das Paket klingt nach einer runden Sache, gefällt. Das ist wohl auch der Grund, wieso jetzt schon so viele Interessierte ihren Mammon geben.

Weitere Details – bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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