AMD Radeon RX 6600 XT: 1080p Grafikkarte kommt im August

Nach der Rückkehr in die mittlere Preisklasse mit der RX 6700 XT GPU, hat AMD sein 1080p-Flaggschiff Radeon RX 6600 XT vorgestellt. Als Nachfolger der beliebten RX 5600 XT (7,19 Teraflops) hat das neue Modell mit 9,6 Teraflops RDNA 2 Leistung deutlich mehr Power auf Lager. Und nicht nur das, sie bietet 8 GB GDDR6 RAM, im Vergleich zu 6 GB bei ihrem Vorgänger.

Tatsächlich scheint die RX 6600 XT in etwa die gleiche Leistung zu liefern wie die RX 5700 XT (9,75 Teraflops) und nur etwas weniger als die GPU in der PS5. Da die RX 5700 XT 1440p-fähig ist (und die PS5 4K unterstützt), ist es wahrscheinlich, dass die Radeon RX 6600 XT auch 1440p-Gaming ermöglicht.

Allerdings vermarktet AMD die Grafikkarte als neuen Standard für 1080p und sagt, dass sie einen bis zu 1,7-fachen Uplift gegenüber der letzten Generation für Spiele wie Doom Eternal für 1080p-Gaming hat. AMD betonte auch nochmals, dass etwa zwei Drittel der Monitore immer noch auf 1080p ausgelegt sind.

AMD Radeon RX 6000 Series

Zu den weiteren Spezifikationen gehören 32 Compute Units ( 40 bei der RX 6700 XT und 80 bei der 6900 XT), ein Game Clock von 2359 MHz und einer TDP von 160 W mit einem einzigen 8-Pin-Stromanschluss. AMD wirbt außerdem mit speziellen Features wie Radeon Boost für höhere Frameraten und Radeon Anti-Lag für bessere Latenzzeiten.

Das wichtigste neue Feature der 6000er-GPUs ist jedoch Raytracing. Diese Funktion ermöglicht höhere Auflösungen (1440p und 4K) und realistischere Bilder und behält immer noch ordentliche Frameraten bei.
Zu viel erwarten sollte man von der RX 6600 XT allerdings nicht, angesichts dessen, dass sie niedrigere Spezifikationen als die RX 6700 XT hat und schon diese in diversen Raytracing Tests zu kämpfen hatte.

Für eine 1080p-Grafikkarte, die ca. 400€ (379 US-Dollar) kosten wird, macht sie dennoch einen guten Eindruck. Mal schauen, ob der Preis dann auch auf diesem Level bleibt, wenn die RX 6600 XT am 11. August in den Handel kommt. Die RX 5600 XT beispielsweise hat anfangs auch 300 US-Dollar gekostet, mittlerweile liegen wir mindestens beim Doppelten Preis dank Kryptomining und weltweiter GPU-Knappheit.

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