Ankkoro

Mit diesem smarten Armband kommen Emotionen ins Spiel

6. Juli 2018 • 12:30 Uhr

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Was kann Ankkoro? (Foto: Yann Frachi)

Genervt, gestresst, euphorisch? Mit dem smarten Armband Ankkoro werden eure Gefühle in eure Lieblingsspiele übertragen.

Yann Frachi arbeitet seit fünf Jahren an einem System, mit dem erzeugte Gefühle beim Zocken von Videospielen erkannt werden. Mit Ankkoro präsentiert er nun seine finale Lösung, bei der es sich um ein an sich schickes Wearable handelt. Das Armband ist mit Sensoren ausgestattet, genauer kann es euren Puls und eure Temperatur der Haut wahrnehmen. Ebenfalls ist ein Gyroskop integriert, um zum Beispiel hektische Bewegungen zu erkennen. Die Daten fließen im besten Fall zu einem Game, das ihr gerade spielt.

Das bietet Ankkoro

Ankkoro ist in der Lage, Stresspegel, Angst, Freude, Entspannung, Spaß oder gar Langeweile zu erfassen. Diese Details können in einem Spiel berücksichtigt werden. Beispielsweise schaltet ihr bei bestimmten Gefühlen neue Boni frei, aktiviert spezielle Zwischensequenzen oder senkt den Schwierigkeitsgrad dynamisch, sobald ihr frustriert seid. Das setzt voraus, dass Ankkoro auch explizit unterstützt wird. Es heißt, dass ihr quasi alle Spiele mit Ankkoro einsetzen könnt. Dann verbessert ihr vorrangig euer Spielverhalten. Für eine tiefere, intensivere Integration, bei der die Technologie ihr Potential ausschöpfen kann, sind Entwickler gefragt. Geeignete Schnittstellen sind vorhanden.

Für Ankkoro soll außerdem eine Plattform für Windows, macOS, Android und iOS angeboten werden, auf der euch passende Inhalte präsentiert werden. Zusätzlich gibt’s Statistiken, euer „emotionales Profil“ und Anbindungen an Netflix und Spotify. Hier sollen Inhalte geliefert werden, die optimal zu eurer aktuellen Gemütslage passen.

Kein Erfolg bei Kickstarter

Gedacht ist das Smartband für den mobilen Einsatz – dann kommuniziert Ankkoro über Bluetooth mit eurem Smartphone. Alternativ verwendet ihr das Gadget am PC, Mac und später auch an der Konsole über eine Dockingsstation, die wiederum mit dem stationären System verbunden ist. Die Frage ist nur, ob das Gerät jemals erscheint.

Yann möchte via Kickstarter umgerechnet über 85.000 Euro einnehmen, von diesem Ziel ist er allerdings sehr weit entfernt. Vielleicht liegt das auch am Preis? Ein Starter Pak von Ankkoro soll inklusive Versandkosten etwas mehr als 100 Euro kosten. Das ist für solch ein „Spielzeug“ dann doch recht viel. Die ersten Spiele mit Ankkoro-Support sind mir jedenfalls überhaupt kein Begriff. Die Liste sowie weitere Fakten gibt’s bei Kickstarter.

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Ankkoro: Mit diesem smarten Armband kommen Emotionen ins Spiel
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Ankkoro: Mit diesem smarten Armband kommen Emotionen ins Spiel
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Genervt, gestresst, euphorisch? Mit dem smarten Armband Ankkoro werden eure Gefühle in eure Lieblingsspiele übertragen.
Sven Wernicke
GamingGadgets.de
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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 12:02 Uhr

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