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iPad & iPad mini erhalten Updates mit 64bit-Prozessor

23. Oktober 2013 • 0:01 Uhr

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iPad mini mit Retina Display. (Foto: Apple)

Auf der Keynote am Abend des 22. Oktobers 2013 hatte Apple wahrlich viel anzukündigen. Das kostenfreie Mavericks-Update für das hauseigene Mac OS X, die neuen MacBook Pro-Modelle mit den Intel-Core-Prozessoren der 4. Generation, der überarbeitete Mac Pro für Highend-Anwendungen und die neuen Fassungen von iWorks und iLife standen auf dem Programm.

Aus Spielersicht interessant waren aber vor allem zwei Geräte: das iPad Air und das iPad Mini mit Retina-Display.

iPad Air

Ab dem 1. November wird das iPad Air in hiesigen Gefilden erhältlich sein. Gegenüber den früheren Tablet-Varianten erhalten Käufer jetzt ein neues Unibody-Aluminiumdesign, das beeindrucken möchte. Es wiegt 469 Gramm (4G: 478 Gramm) und ist damit 28 Prozent leichter als der Vorgänger. Zudem ist es 20 Prozent dünner – genau genommen schmale 7,5mm tief. Obwohl die Abmessungen niedriger ausfallen, soll sich das Gerät robust und wertig anfühlen. Neu ist auch der verbaute Prozessor: Der A7 vom iPhone 5S kommt auch hier zum Einsatz, sodass uns (u.a.) dank 64bit-Architektur ein ordentlicher Leistungsschub erwartet. Geblieben ist der 9,7 Zoll große Retina-Touchscreen. Die beiden Kameras (1,2 Megapixel FaceTime HD, iSight mit 5 Megapixel), Bluetooth 4.0 und MIMO sind ebenfalls neu.

Preislich beginnt das iPad Air bei 479 Euro für die 16GB WIFI-Fassung. Für das „Cellular“-Pedant verlangt Apple stets 120 Euro mehr. Neu sind die Modelle mit 128GB Flash-Speicher, die auch ordentlich was kosten: Für WIFI-only müsst ihr 749 Euro berappen, für WIFI+Cellular stolze 869 Euro.

Völlig unverständlich: Statt das letzte iPad noch im Angebot zu behalten, kann man alternativ das iPad 2 erwerben. Das geht bei 379 Euro los. Nur wer möchte dieses mittlerweile wirklich veraltete Gerät noch haben? Beispielsweise in Osteuropa dürfte das anders aussehen.

Weitere Details erhaltet ihr bei Apple. Eine Vorbestellung ist möglich.

iPad mini mit Retina Display

Nach zig Gerüchten folgte nun auch die Vorstellung des nächsten iPad Mini. Das hat sich äußerlich nicht geändert, im Inneren werkelt jetzt ebenfalls ein A7-Chip mit M7 Motion Coprozessor. Besonders wichtig ist freilich der 7,9 Zoll große Retina-Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Bildpunkten. Dies entspricht der vom iPad Air.

Für ein 8 Zoll-Tablet ist das iPad mini kein Schnäppchen. 389 Euro kosten 16GB mit WIFI, 509 Euro legt ihr für 16GB mit WIFI+Cellular auf die Ladentheke. Das teuerste Modell liegt hier bei 779 Euro (128GB, WIFI+Cellular). Ende November wird das verbesserte mini veröffentlicht, der Vorgänger beginnt bei 289 Euro (16GB).

Das iPad mini und das iPad Air werden in Spacegrau und Silber in Deutschland angeboten.

Schade ist und bleibt, dass es Apple in der letzten Zeit einfach nicht mehr schafft, mich zu überraschen. Mit dem iPad mini-Update hatte fast jeder schon irgendwie gerechnet, genauso mit dem nächsten iPad mit A7-Chip.  Tja, wie das eben mit den zu hohen Erwartungen so ist. Eine gute Sache hat es ja: Mit der steigenden Verbreitung des A7 dürften entsprechend schnell Spiele folgen, die die Power des Prozessors nutzen….

Alle weiteren Details und Vergleichsmöglichkeiten erhaltet ihr auf Apple.com.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 21:33 Uhr

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