ArcaBoard

Das Hoverboard aus „Zurück in die Zukunft“ bleibt vermutlich noch viele Jahre der Traum der Menschen. Dabei scheint das ArcaBoard schon recht nah an die Vision eines fliegenden Skateboards zu kommen.

Wir haben in den letzten Monaten und Jahren schon viele Ansätze für Hoverboards gesehen. Eine witzige Idee war hierbei eine DIY-Version mit Laubbläsern, die tatsächlich funktionierte. Erstaunlicherweise geht das Konzept des ArcaBoards in die gleiche Richtung: 36 kleine, elektrisch betriebene Lüfter erzeugen zusammen 272 PS, die dazu führen, dass man ähnlich wie bei einem Quadrocopter abhebt. Entsprechend wuchtig ist die gesamte Apparatur gehalten, im Inneren befinden sich neben starken Akkus auch diverse Sensoren, die das Flugobjekt stabil ein paar Zentimeter über den Boden halten.

Hier fliegt der Chef noch selbst. (Foto: ArcaSpace)
Hier fliegt der Chef noch selbst. (Foto: ArcaSpace)

Kurz mal in die Luft

Etwas ernüchternd mag die Flugzeit sein: Sechs Minuten Spaß erhaltet ihr, danach muss das ArcaBoard sechs Stunden aufgeladen werden. Und: Wir reden hier natürlich nur über einen Prototypen, der allerdings in dieser bzw. wohl kabellosen Fassung erscheinen soll. Nur ob der Preis von 19.900 US-Dollar (rund 18200 Euro) angemessen ist? Für über 4000 US-Dollar extra bekommt ihr noch eine Schnell-Ladefunktion in Form einer Dockingsstation. Dann dauert es bis zum nächsten Flug nur noch 35 Minuten.

So oder so: Die Idee hinter dem ArcaBoard dürfte praxistauglicher sein, als die Visionen vom Hendo Board oder dem Lexus Hover. Denn Magnetschwebetechnik und Stickstoffkühlung sowie extra notwendige Flächen, auf denen man fliegen darf, sind eben nicht gerade für den Alltag geeignet. Die Vision des Herstellers ArcaSpace könnte da schon etwas werden.

Weitere Details erhaltet ihr auf der offiziellen Webseite.

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