Avitron 2.0

Flugstunden mit dem bionischen Vogel! Der Praxistest!

5. April 2014 • 10:01 Uhr

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Der bionische Luftikus Avitron 2.0 (Foto: Radbag.de)

Wer sich ein ferngesteuertes Fluggerät anschaffen möchte, aber nicht wie jedermann zu einem Flugzeug, Helikopter oder Quadrocopter greifen will, der kann es beispielsweise mit einem bionischen Vogel versuchen. Praktischerweise haben wir von Radbag.de mit dem Avitron 2.0 solch einen mechanischen Piepmatz zur Verfügung gestellt bekommen und diesen für euch in die Lüfte entschweben lassen.

Ein echtes Leichtgewicht

Der Avitron 2.0 Bionic Bird gleicht im Aussehen und Verhalten ganz seinen realen Vorbildern: Wie ein echter Vogel schlägt er dank seines akkubetriebenen Motors mit seinen Flügeln und steuert er seine Flugrichtung mit der Ausrichtung seiner Schwanzfedern. Wie schnell er flattert und welche Richtung er einschlägt, bestimmen mit der dazugehörigen Fernbedienung allerdings wir.

Trotz seines mechanischen Innenlebens ist der Avitron 2.0 ein echtes Leichtgewicht: Sein Skelett besteht aus Flüssigkristall-Polymer und Kohlefasern, wodurch er gerade einmal etwas mehr als acht Gramm auf die Waage bringt. Aufgrund der Leichtbauweise ist der Akku des bionisches Vogels nicht allzu leistungsstark: Nach etwa acht Flugminuten geht ihm der Saft aus und der Vogel gleitet bewegungslos gen Boden. Aufgeladen wird der Akku direkt an der Fernbedienung, was glücklicherweise ähnlich schnell geht: Nach zwölf Minuten ist das Vögelchen vollgefressen und kann erneut beschwingt durchstarten.

Ab in die Luft

Doch funktioniert dies wirklich so gut, wie es uns der Hersteller glauben machen möchte? Ich habe den Praxistest gemacht:

Flügelbruch

Oh weh! Flügelbruch!
Oh weh! Flügelbruch!

Nette kleine Flugshow, oder? Was allerdings nicht in diesem Video zu sehen war: Bei einem meiner ersten Testflüge ging bei einem unkontrollierten Absturz ein Flügel des Avitron 2.0 kaputt (sh. Foto): Eine Kunsstoffschiene, die als Halterung für den Flügel unbedingt vonnöten ist, knickte ab. Die Fliegerei war für diesen Tag vorbei!

Immerhin liegt dem Set aber ein Paar Ersatzflügel bei, wodurch ich in einer kleinen OP die Flugfähigkeit meines geknickten Vögelchens wiederherstellen konnte. Allerdings ist zu befürchten, dass man sich bei regem Gebrauch des ferngesteuerten Flattermanns bereits recht bald nach einem Online-Händler für Ersatzflügel umsehen muss. Wir haben Radbag.de daher den Vorschlag unterbreitet, die unter anderem beim Hersteller des Avitron 2.0 erhältlichen Ersatzflügel ebenfalls ins Sortiment aufzunehmen.

Fazit: Flugfähig, aber anfällig

Wie schon im Video erwähnt bzw. auch zu sehen, ist der Avitron 2.0 Bionic Bird tatsächlich ein echter Luftikus. Er erhebt sich freudig in die Lüfte und zieht vergnügt seine Kreise. Allerdings ist sein Flugverhalten im Freien stark von den Außenbedingungen abhängig. Schon geringer Wind sorgt dafür, dass man als Fernbediener nur sehr begrenzt Einfluss auf die Flugrichtung des bionischen Piepmatzes hat.

Auffällig ist zumindest, dass mir bereits während der ersten Tests eines der Flügelgelenke brach. Dies ist sicherlich der Bauweise geschuldet, denn dünner Kunststoff ist zwar leichter, aber eben auch anfälliger als eine vergleichbar dicke Metallschiene. Bei allen weiteren Flugshows zeigte sich der Aviton 2.0 aber als robustes kleines Kerlchen, dem Abstürze nichts mehr anhaben konnten.

Insgesamt hatte ich daher sehr viel Spaß mit dem Avitron 2.0 und werde ihn auch künftig ab und an ein wenig “ins Freie” lassen.  Selbst auch Lust darauf bekommen? Dann könnt Ihr den Leichtflieger bei Radbag.de zum Preis von 79,95 Euro kaufen.

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