Bau-Simulator 2022: Unsere ehrliche Review

Nachdem wir den neuen Construction Simulator oder auch Bau-Simulator von weltenbauer. und astragon Entertainment bereits auf der Gamescom antesten durften, konnten wir es kaum erwarten endlich das fertige Produkt zu spielen.

Dazu hatten wir nun endlich die Möglichkeit und möchten euch gerne von unseren Eindrücken berichten.

Aller Anfang ist schwer:

Bevor es richtig losgehen kann, müssen wir erst einmal die Einführungskampagne spielen und somit einen Charakter und eine Firma erstellen. Der Charakter kann männlich oder weiblich sein und auch aus verschiedenen Ethnien gewählt werden. Wir können zwischen verschiedenen Brillen, Gehörschutz und Helmen wählen und die Farben nach Belieben anpassen.

Unter den verfügbaren Charakteren ist für jeden etwas dabei.

Die Einführungskampagne kann auf der Europakarte (von Deutschland inspiriert), oder in den USA
gespielt werden. Sie besteht aus kleineren Aufträgen, die uns den einzelnen Arbeiten und Maschinen näher bringen sollen.

Als erstes fahren wir im Unwetter bis zu einer Brücke, die wir von Schutt mit dem Bagger befreien müssen. Die Schritte sind sehr gut erklärt und auch gut umsetzbar, jedoch fahren sich die Maschinen für unseren Geschmack ein wenig zu hakelig.

Der Pritschenwagen beschleunigt zu schnell und hat einen sehr langen Bremsweg, sodass wir in der ersten scharfen Kurve schon mehrere Schilder umgefahren haben.
Auch der Kran am Pritschenwagen ist zu schnell ein und ausgefahren, was es teilweise schwierig macht den Haken zum Lastenheben genau am markierten Ort zu positionieren. Hier würden wir uns etwas mehr Feinheit wünschen.

Die Steuerung macht einem solche Präzisionsjobs manchmal nicht gerade leichter.

Unser Avatar läuft außerdem sehr langsam, wenn die Sprinttaste nicht benutzt wird, was aber in der Kampagne durch Erfahrungspunkte verbessert werden kann. Nachdem die Einführung durch ist, kann man dann die eigentliche Kampagne und auch den Multiplayer spielen.

Die Kampagne:

Die Kampagne besteht aus 4 verschiedenen Storys, die genau wie die Einführung, Schritt für Schritt angeben, was gemacht werden soll. Hier können auch zusätzliche Jobs angenommen werden, um sich mehr Geld zu beschaffen, oder Erfahrung zu verdienen. Man kann selbst entscheiden, wie intensiv ein
Job ausgeführt wird, da es die Möglichkeit gibt, die Anzahl der Bauschritte zu verringern. Das führt jedoch zu geringeren Belohnungen.

Die Landkarte ist sehr übersichtlich gestaltet und hat große Icons. Dort können wir schnell sehen, wo sich verschiedene Fahrzeuge oder Punkte befinden. Wir können zudem Wegpunkte freischalten, um die Schnellreise zu aktivieren. Wenn wir nicht selbst fahren, kostet die Schnellreise allerdings immer Geld, aber wer will schon jede kleine Walze in Schrittgeschwindigkeit an den Auftragspunkt fahren?

An den Baustellen gibt es die Möglichkeit, das Material liefern zu lassen und es stehen Auflieger zur Verfügung, die auch kleine Maschinen ohne Schnellreise transportieren können. Das spart Zeit und Nerven.

Die Map ist schön übersichtlich und simpel.

Die eigene Firma kann im Laufe des Spiels vergrößert werden, wenn vorher die angegebenen Ziele
erfüllt wurden. Dadurch bauen wir ein größeres Gelände, einen größeren Fuhrpark, bekommen mehr
Aufträge und Mitarbeiter. Je mehr Mitarbeiter man hat, desto mehr Aufträge können gleichzeitig
abgearbeitet werden. Der Fuhrpark beinhaltet, dass wir Fahrzeuge zurückholen können, reparieren
oder auch geliehene Gerätschaften wieder abgeben können. Es ist außerdem möglich ein Warenlager zu bauen um Material zu lagern und zu verwalten.

Insgesamt warten über 80 Baumaschinen, Fahrzeuge und Zusatzgeräte auf uns. Wir müssen uns oft
entscheiden ob wir unser Geld in die Vergrößerung unserer Firma stecken oder lieber neue
Maschinen kaufen. Es gibt aber immer die Option auch einen Kredit zu nutzen.

Unter den 80 Maschinen sind folgende Marken vertreten:


• Atlas
• Bell
• Bobvat
• Bomag
• Case
• Caterpillar
• DAF
• Doosan
• Hamm
• Kenworth
• Liebherr
• Mack
• MAN
• Noteboom
• Scania
• Vögele
• Wacker Neuson
• Wbuilder
• Wirtgen


Insgesamt gibt es 19 Fahrzeugkategorien:


• Asphaltwalzen
• Bagger
• Baggerlader
• Betonmischer
• Betonpumpen
• Drehbohrgeräte
• Erdbauwalzen
• Fahrzeugauflieger
• Kaltfräsen
• Kipper
• Kran

• Materialauflieger
• Motorgrade
• Planierraupen
• Pritschenwagen mit Kran
• Radlader
• Schwarzdeckenfertiger
• Zivile Fahrzeuge
• Zugmaschinen

Multiplayer:

Unser absolutes Highlight ist der Multiplayer. Ein Spieler agiert als Host und kann bis zu 3 weitere Spieler in seine Sitzung einladen. Untereinander werden dann die Aufgaben für die zu erledigenden Jobs verteilt oder man arbeitet zusammen mit Maschinen, die auch zu zweit bedient werden können. Das Geld, dass jeder verdient, wird am Ende der Sitzung dem jeweiligen Spielerprofil gutgeschrieben.

Fazit:

Der Bau-Simulator oder auch Construction Simulator 2022 bietet viel Potenzial, sowohl im Einzel- als auch im Multiplayer, wobei uns der Multiplayer den meisten Spaß gebracht hat. Es gibt eine Menge toller Maschinen und spannende Aufträge und massig freizuschalten. Die Aufträge sind abwechslungsreich und es gibt immer etwas zu tun auf einer von zwei großen Maps.

Einzig beim Steuern der Maschinen hätten wir uns flüssigere Bewegungen gewünscht, da das Spielgefühl, trotz einfacherer Bedienungsanleitung manchmal etwas zu klobig und unsauber daher kommt.

Den Bau-Simulator 2022 könnt ihr gemeinsam mit bis zu 3 Freunden auf PC, Xbox One, Xbox Series, PS4 und PS5 zocken.

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