BionicOpter

Faszinierende Hightech-Libelle

3. April 2013 • 11:10 Uhr

Teilen:
Eine Libelle der besonderen Art. (Foto: Festo)

Erinnert ihr euch noch an die Robot Dragonfly? Die Macher der ferngesteuerten Libelle wollten bei Indiegogo 110.000 US-Dollar für die Fertigstellung der elektronischen Libelle einsammeln. Am Schluss nahmen sie via Crowdfunding die zehnfache Summe ein. In eine ähnliche Richtung schielt auch der BionicOpter, den das deutsche Unternehmen Festo kürzlich präsentierte.

Aber: Der Flieger von Festo legt deutlich mehr Wert auf eine detailgetreue Nachbildung einer Libelle. Sehr unkonventionell ist die Verdrehung der einzelnen Flügel sowie das Schwenken dieser. Durch die Amplitudensteuerung kann die Stärke des Schubs beeinflusst werden. Der BionicOpter soll fähig sein, nahezu jede Lageorientierung im Raum einnehmen zu können.

Das in der Tat einzigartige, ja fast schon seltsame Flugverhalten kommt nicht nur von dem Leichtbau und der Anordnung der Flügel. Es heißt auch, dass die Bauteile (Senoren, Mechanik, Steuerungs- und Regelungstechnik) perfekt aufeinander abgestimmt sind. In der Theorie spannend klingt, dass der BionicOpter, den ihr wohl über eine Fernbedienung (vermutlich Smartphone) kontrolliert, durch eine Echtzeit-Kommunikation und Auswertung der Sensoreninformationen auf komplexe Ereignisse und kritische Zustände reagieren kann. Ob er also potentielle Hindernisse erkennt?

Leider gibt’s keine Informationen, ob der BionicOpter in absehbarer Zeit ein finales Produkt wird. Nach dem Indiegogo-Erfolg der Robot Dragonfly würde mich das aber nicht wundern. Gespannt bin ich in jedem Fall, denn allein die Flugweise der „deutschen Libelle“ ist faszinierend…

Etliche aufschlussreiche Videos vom BionicOpter findet ihr im Youtube-Kanal von Festo.

Teilen:



Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


Schlagwörter: , ,

Zuletzt aktualisiert: 11:10 Uhr

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 3. April 2013 at 11:04