Bioshock: Netflix-Adaption offiziell in Arbeit

Das ein Bioshock-Film unterwegs ist, haben wir schon einmal gehört. Dann wurde das, von Universal begonnene Projekt jedoch überraschenderweise eingestampft. Anfang des Jahres kursierten dann erste Gerüchte bezüglich einer kommenden Bioshock Netflix-Adaption und jetzt wurde sogar offiziell bestätigt, dass man bereits fleißig daran arbeite.

Fluch um schlechte Videospielverfilmungen soll gebrochen werden

Francis Lawrence, unter anderem Regisseur der erfolgreichen „Die Tribute von Panem“- Filme, hat gemeinsam mit „Blade Runner 2049“ Drehbuchautor Michael Green offiziell mit den Arbeiten an der Bioshock Netflix-Adaption begonnen. Das wurde nun offiziell bestätigt. Lawrence, der selbst großer Fan der Bioshock-Reihe ist, gibt an, so nah wie möglich am Videospiel-Vorbild zu bleiben.

Die Prämisse, nah am Original zu bleiben und die Tatsache, dass der verantwortliche Regisseur ein Fan der Spiele-Reihe ist, sind schon mal erste gute Voraussetzungen, dass diese kommende Videospielverfilmung wirklich gut werden könnte. Das die Hoffnung auf eine gute Film-Umsetzung nicht selbstverständlich ist, haben schon einige schlechte Videospielverfilmungen in der Vergangenheit bewiesen. Ein weiteres Indiz für einen möglichen Erfolg ist, dass Lawrence und Green regelmäßig mit Ken Levine, 2K– und Irrational Games, den Verantwortlichen für die Spiele-Reihe, in Verbindung stehen.

Eine „Little Sister“ in Aktion könnte eine gute Filmszene abgeben.

Lawrence ist allerdings optimistisch gestimmt. Laut Lawrence hatten die meisten Spiele, die bisher verfilmt wurden, einfach zu wenig Tiefe. Demnach also zu wenig Grundmaterial, um darauf gescheit aufbauen zu können. Bei einer Videospielverfilmung, wie „Silent Hill“ sicher eine nicht sehr zutreffende Aussage. Bei einigen anderen Fällen müssen wir ihm aber wohl recht geben.

Der Regisseur ist sich sicher: Bioshock bietet nicht nur eine fantastische eigene Welt, die wunderbar cineastisch in Szene gesetzt werden kann, sondern auch viele unglaubliche Geschichten in einer großen Story vereint, die die gewisse Tiefe mitbringen, die benötigt wird. Bioshock ist seiner Meinung nach auch für ein Publikum interessant, dass mit dem Spiel bisher nicht in Berührung gekommen ist. Eine Reise in die schaurig-schöne Unterwasserwelt „Rapture“ sollte jeden gleichermaßen beeindrucken können.

Wen hat die Unterwasser-Stadt im Vintage-Stil nicht komplett von den Socken gehauen, als er zum ersten Mal Bioshock gespielt hat?
  • Einen angepeilten Termin gibt es natürlich noch nicht, immerhin steckt die Bioshock Netflix-Adaption noch in den Baby-Schuhen. Es ist aber schonmal beruhigend, dass der Plan endlich wahr werden soll.

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