Blood Sport

Einerseits klingt die Idee von Blood Sport völlig verrückt, andererseits ist der Ansatz kein schlechter. Denn zockt ihr Shooter und fließt in diesen Blut, müsst ihr selbst auf euren Lebenssaft verzichten.

Noch lacht er. Im Hintergrund wird im Blut abgenommen. (Foto: Kickstarter)
Noch lacht er. Im Hintergrund wird im Blut abgenommen. (Foto: Kickstarter)

Bei der Apparatur werden reguläre Controller, zum Beispiel von einer Xbox 360, angepasst, um ein völlig neues Spielerlebnis zu erzeugen. Denn trifft euch beispielsweise ein Gegner und das Gamepad würde vibrieren, saugt die Hardware Blut aus eurem Körper. Möglich wird dies unter anderem durch einen Arduino-Microcontroller, der die Signale vom Spiel auswertet und die nötigen Anweisungen gibt.

Die Folge: Im Verlauf des Spiels könntet ihr etwas müder oder schwächer werden – wie eure Figur, die Lebensenergie verliert. Wozu der ganze Quatsch sinnvoll sein soll? Nun, dahinter steckt ein schöner Gedanke, denn auf spielerische, interaktive Art und Weise spendet ihr so Blut. Zocken für einen guten Zweck – das könnte durchaus ankommen, auch hierzulande.

Bisher ist Blood Sport nur für kanadische Einrichtungen vorgesehen. Und bis zu einem finalen Produkt ist es noch ein langer Weg. Denn die Schöpfer wollen bei Kickstarter 250.000 Kanadische Dollar einsammeln, um diese Vision umzusetzen. Nur von diesem Ziel sind sie sehr, sehr weit entfernt. Vielleicht, weil Blood Sport auf den ersten Blick doch echt abstrus klingt?

Weitere Details erhaltet ihr bei Kickstarter und auf der extra eingerichteten Webseite. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Geld vorschießen – so ist es ja nicht…

Update, 24.11.2014: Kickstarter hat die Kampagne abgebrochen. Gründe werden nicht genannt. Vermutlich ist der Ansatz doch kein ungefährlicher…

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