CPU: Bei diesen Anzeichen sollte erneuert werden

Der PC läuft nicht mehr so rund, wie er eigentlich sollte und macht neuerdings wiederholt Probleme oder die Performance ist einfach nicht mehr so, wie sie mal war? Auch wenn die CPU die Komponente ist, die in der Regel am längsten überlebt, könnte in diesen Fällen ein Austausch nötig sein. 

Wie ihr erkennen könnt, ob ihr zu einem Upgrade greifen solltet, erklären wir euch im Artikel.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser:

Gerade weil Prozessor und Grafikkarte mit die wichtigsten Organe unseres Gaming-PC’s sind, müssen wir auf diese Kernstücke besonders gut achten. Bei der Grafikkarte ist es dabei noch relativ leicht zu erkennen, wann ein neueres Modell her muss. Die CPU wiederum macht es einem da doch bedeutend schwerer. 

Damit ihr in Zukunft besser erkennen könnt, wann ihr euren Prozessor austauschen solltet und ob wiederkehrende Probleme tatsächlich an der CPU liegen, haben wir euch die wichtigsten Punkte zur Überprüfung einmal aufgelistet.

Windows 11 hat zu hohe Anforderungen:

windows 11

Tatsächlich bereitet das aktuellste Betriebssystem von Windows (Windows 11) einigen Gamern schon länger immense Probleme. Diese liegen vor allem an speziellen Sicherheitsfunktionen von Windows 11. 

Die größten Problemkinder sind dabei die Virtualisierungsbasierte Sicherheit und Speicherintegrität, sowie das Trusted Platform Module 2.0

Man kann Windows 11 zwar auch weiterhin mit älteren Prozessoren verwenden, jedoch sorgen die oben genannten, nicht korrekt verwendbaren Sicherheitsfunktionen für drastische Performance-Probleme. Auch bei Umgehung der Sicherheit muss man weiter mit Performance-Einbußen rechnen und macht damit seinen Rechner zusätzlich besonders angreifbar.

Um mit dem aktuellsten Windows-Betriebssystem ohne Schwierigkeiten mithalten zu können, benötigt ihr daher entweder einen AMD-Prozessor, ab der Ryzen-2000er Serie oder einen Intel, ab der Core-i-8000er Serie.

intel amd

Es gibt aber auch noch eine einfachere und kostengünstigere Lösung: 

Holt euch einfach Windows 10 oder geht vielleicht sogar noch eine weitere Version zurück. Euer Prozessor sollte dann keine Probleme mehr bereiten. Diese Lösung hilft allerdings nur für begrenzte Zeit. Wenn euer Prozessor Windows 11 nicht standhalten kann, wird er relativ sicher auch mit kommenden Spielen nicht mehr lange mithalten können.

Zu Geringe FPS:

Eine zu geringe FPS-Anzahl deutet in der Regel auf ein Problem mit der Grafikkarte hin. Habt ihr jedoch ein neueres Modell und könnt einen Defekt der GPU ausschließen, findet sich der Fehler beim Prozessor. Um ausschließen zu können, dass die Probleme von der Grafikkarte ausgehen, solltet ihr erst einmal ein paar Standard-Überprüfungen durchführen. 

Kontrolliert dazu unter anderem, ob die Treiber alle auf dem neuesten Stand sind und checkt ob die Grafikkarte noch mit Strom versorgt wird. Auch Überhitzung kann Probleme verursachen, schaut also nach, ob die Kühlung bzw. Lüfter noch intakt sind und reinigt vorsichtshalber einmal den kompletten Rechner samt seiner Komponenten.

Passt beim Reinigen aber auf, dass ihr keine Komponenten beschädigt. Nutzt dazu ein Tuch, dass nicht fusselt und Q-Tips. Auch ein Staubsauger kann hierbei Wunder wirken.

Solltet ihr die Möglichkeit haben, eure Grafikkarte an einem anderen Rechner testen zu können, empfehlen wir euch definitiv auch noch diesen Schritt. Umgekehrt könnt ihr auch die Grafikkarte eines Freundes in euren Rechner einbauen (sollte einigermaßen gleichwertig sein, mit eurer GPU), um zu sehen, ob die FPS mit einer anderen Grafikkarte im normalen Bereich liegen.

Wenn ihr die zuvor genannten Schritte beherzigt habt und damit einen Defekt der Grafikkarte ausschließen könnt, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Upgrade des Prozessors notwendig. 

Wichtige Befehlssätze werden nicht erkannt:

Viele Spiele, die aktuell auf den Markt kommen, nutzen Befehlssätze, die alte Prozessoren oftmals schlichtweg nicht beherrschen. Dieses Problem führt zu Abstürzen während des Zockens oder sorgt dafür, dass ein Spiel gar nicht erst startet.

Solltet ihr also in erster Linie Schwierigkeiten mit neueren Games haben, sind womöglich die nicht vorhandenen Befehlssätze ein Grund dafür, dass sich ein Spiel nicht richtig zocken lässt. Dieses Problem kann dann nur durch Ersetzen des Prozessors behoben werden.

Bevor ihr jedoch gleich in eine neue CPU investiert, weil ein Spiel mal nicht so will, wie ihr, solltet ihr erst einmal das Problem googlen oder in Foren (beispielsweise auf Steam) nachschauen, ob das Problem bekannt ist und am Ende vielleicht sogar mit dem Spiel selbst zutun hat.

Die Anzahl der Kerne:

Wer heute noch einen Dual-Core Prozessor verwendet und damit neuere Games zocken und vielleicht sogar streamen möchte, sollte wirklich dringend auf einen höherwertigen Prozessor umsteigen. Für das Streamen empfehlen wir generell hochwertigere PC-Komponenten, da das Streamen ziemlich viele Ressourcen verbraucht. 

Da auch aktuelle Konsolen mittlerweile mit Acht-Kern Prozessoren ausgestattet werden, werden die meisten Spiele auch mit diesem Hintergedanken entwickelt und werden deshalb direkt für leistungsstarke CPUs konzipiert. 

Da kann ein Dual-Core Prozessor natürlich nicht mehr mithalten und auch ein Quad-Core- bzw. Vier-Kern Prozessor kommt so langsam aber sicher mit neueren Spielen an seine Grenzen und hat schon bald ebenfalls endgültig ausgedient. 

Wir empfehlen daher den Umstieg auf mindestens sechs Kerne. Am besten seid ihr aber natürlich mit einem Eight-Core Prozessor bedient. Mit dem Acht-Kern Prozessor hättet ihr nämlich auf jeden Fall erst einmal ein paar Jahre Ruhe und müsstet nicht so schnell wieder ans Umrüsten denken. 

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