CPUs für Gamer

Darauf kommt es beim Gaming an

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16. Oktober 2020 • 15:36 Uhr

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Es gibt viele verschiedene Prozessor-Typen - nur welcher ist der richtige fürs Gaming? (Foto: Intel)

Welcher Prozessor eignet sich am besten fürs Gaming? Worauf ihr bei der Wahl der CPU achten solltet? Wir sagen es euch.

Die CPU ist das schlagende Herz eines jeden Computers. Und ohne den Prozessor steht im Rechner wirklich alles still. In der Gamingcommunity wird der Prozessor dennoch meist stiefmütterlich behandelt, weil es die Grafikkarte ist, die durch die Hardwarebeschleunigung die spektakulärsten Effekte sichtbar macht. Dennoch ist kein Prozessorkern wirklich überflüssig, wenn es um das beste Spieleerlebnis geht. Warum das so ist und worauf Gamer achten sollten, zeigt dieser Ratgeber.

Die richtige CPU finden: Darum ist der Prozessor beim Gaming so wichtig

Ein ausgelasteter Prozessor zeigt sich für Gamer sofort. Ist die Systemauslastung am Maximum, so beginnt das Bild zu stottern und die Framerate geht in die Knie. Gerade ältere Maschinen hadern mit der Stabilität und dem flüssigen Spieleerlebnis. Das ist nie besonders ansehnlich, doch beim kompetitiven Multiplayer ein absolutes No-Go.

Aber nicht jedes Spiel ist besonders CPU-intensiv. Wer also bestimmte Genres vorzieht, muss auch mehr in den Prozessor investieren. Die intensivsten Lasten finden sich bei Spielen wie “Assassins Creed: Odyssey”, “Battlefield 5”, “Jedi: Fallen Order” oder “GTA V”. Was alle diese Spiele gemeinsam haben: Grafisch opulente Open Worlds bzw. größere Levels, in denen mehr Details berechnet werden müssen. Das Rendern in Echtzeit, die Beleuchtung und Effekte wie Anti Aliasing fordern ihren Tribut auch bei der Prozessorleistung.

AMD oder Intel? Auf die Features kommt es an

Prinzipiell gibt es nur zwei Hersteller von CPUs für Computer. Das ist AMD mit den Ryzen-CPUs und Intel mit den Core-i-Prozessoren. Der Guide von Mindfactory erklärt, wie sich die verschiedenen Intel-Prozessoren unterscheiden. Auch wenn viele Gamer leidenschaftliche Anhänger des einen oder anderen Herstellers sind, sind die Leistungsdifferenzen zwischen beiden Herstellern gering. Unterschiede gibt es bei den Features wie dem USB 3.1-Support von Intel oder dem virtuellen Fusion Drive aus SSD und HDD von AMD.

Die Performance im Benchmark und in der Praxis

Was zählt, ist die Leistung. Und die lässt sich nicht alleine anhand der Taktrate messen. Denn Multithreading erlaubt es Prozessoren auch mehrere Tasks mühelos nebeneinander laufen zu lassen. Benchmarks wie 3DMark Fire Strike sind besonders aufschlussreich, wenn die CPU vorrangig zum Spielen ausgelastet wird. Wer gleichzeitig aufzeichnet, streamt oder Videos für YouTube produziert, braucht auch noch Leistung zum Media Encoding. Dann lohnt sich ein Blick in Benchmarks wie Handbreak.

Starke Prozessoren gibt es auch von AMD. (Foto: AMD)
Starke Prozessoren gibt es auch von AMD. (Foto: AMD)

Die Taktfrequenz in GHz muss immer mit der Anzahl der Kerne abgeglichen werden. Mehrere Kerne erfordern für schnelle Performance einen niedrigeren Takt. Auch Gaming PCs für Einsteiger sollten mindestens einen 4-Kern-Prozessor besitzen, sechs bis acht Kerne sind für gehobene Ansprüche aber durchaus sinnvoll.

Kühlleistung für heiße Gaming Sessions

Prozessoren sind im Rechner hauptverantwortlich für die Hitzelast. Steigt die zu hoch, muss der Prozessor zurückfahren, um wieder herunter zu kühlen. Je mehr Strom in Hitze umgewandelt wird, desto mehr Kühlleistung wird benötigt. Eine gute Kühlung sorgt hingegen dafür, dass auch Übertaktung und längerer Prozessor Boost kein Problem mehr sind. Mit 165 bis 250 Watt Kühlleistung je nach Prozessor sollten Gamer schon rechnen.

Die Prozessorversion: Wichtiger als die Taktfrequenz

Entscheidend für die Wahl des Prozessors ist natürlich immer auch die Kompatibilität zum Mainboard. Das ist aber nicht der Hauptgrund, warum die Prozessorgeneration so wichtig ist. Intel etwa kennzeichnet leicht zu übertaktende CPUs mit dem Zusatz K, Oberklasse-CPUs lassen zudem pro Kern mehr Threads zu oder können einen Kern unter besonders hoher Last laufen. Diese Features sind im praktischen Einsatz wichtiger als der Prozessortakt und sollten beim Kauf bedacht werden.

Welcher Chip soll es nun sein? (Foto: Intel)
Welcher Chip soll es nun sein? (Foto: Intel)

Denn während manche CPUs besonders hohe Performance der internen GPU (gut für gelegentliches Gaming am Laptop) bieten, sind andere energieoptimiert. Es gibt also viele Gesichtspunkte, die bei der Wahl des perfekten Prozessors beachtet und aufs System abgestimmt werden sollten.

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CPUs für Gamer: Darauf kommt es beim Gaming an
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Welcher Prozessor eignet sich am besten fürs Gaming? Worauf ihr bei der Wahl der CPU achten solltet? Wir sagen es euch.
Sven Wernicke
GamingGadgets.de
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