Crazyflie Nano

Winziger Quadrocopter für kreative Bastler

2. Februar 2013 • 18:22 Uhr

Teilen:

Seid ihr fingerfertig und könnt auch mit Klebstoff oder im Notfall mit dem Lötkolben umgehen? Vielleicht weckt dann der Crazyflie Nano euer Interesse. Dies ist ein wirklich winziger Quadrocopter-Bausatz, mit dem ihr sehr viele Freiheiten erhaltet.

Die Erfinder des Mini-Fliegers setzen voll und ganz auf offene Strukturen: Baupläne, Firmware und einzelne Komponenten stehen frei zur Verfügung und warten darauf, von euch verändert oder vielleicht sogar verbessert zu werden. In der Basis ist der Crazyflie Nano ein voll funktionstüchtiger Quadrocopter mit einer Größe von 9 x 9 cm, den ihr über das 2,4GHz-Funknetz direkt vom Computer aus steuert – oder mit einem PlayStation 3-Controller.

Denn der Crazyflie Nano ist völlig flexibel: Wie ihr ihn bedient, wofür ihr ihn benutzt – das ist euch überlassen. Mit der entsprechenden Windows- bzw. Linux-Software kontrolliert ihr ihn dank eines entsprechenden Empfangs-Moduls, das ihr an einen USB-Port steckt.

Mit weiteren Bauteilen könnt ihr dem Crazyflie Nano auch noch eine Kamera spendieren, wenn ihr mögt.  Die integrierten bzw. optionalen Sensoren dürft ihr auch manipulieren, abhängig von euren Vorstellungen. Sozusagen handelt es sich um ein Entwickler-Kit für all diejenigen, die wissen, was sie tun – und planen.

Für Grobmotoriker ist das Gadget aber nicht geeignet, auch weil ihr den Crazyflie Nano nach dem Kauf selbst zusammen bauen müsst. Etwas ernüchternd, aber aufgrund der Ausmaße (übrigens 19 Gramm leicht) nachvollziehbar: der 170 mAh starke Akku hält maximal sieben Minuten, danach muss er für rund 20 Minuten über microUSB aufgeladen werden. Dennoch beeindruckend, was hier alles auf winzigem Raum untergebracht wurde – unter anderem ein leistungsfähiger ARM-Prozessor.

In jedem Fall scheint das Teil ziemlich flott und doch erstaunlich präzise zu sein – schaut selbst.

Weitere Details gefällig? Dann klickt euch auf die offizielle Webseite. Dort könnt ihr den Crazyflie Nano vorbestellen, im April 2013 erfolgt die Auslieferung für Vorbesteller. Zur Wahl stehen aktuell zwei Pakete: Das Basic Kit kostet 149 Dollar , die bessere Variante mit ergänzenden Sensoren liegt bei 173 Dollar.

Teilen:

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 2. Februar 2013 at 18:02