Creoqode Lyra

In dieser Handheld-Konsole steckt ein Raspberry Pi

17. Juli 2019 • 12:25 Uhr

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Schick sieht Lyra auch aus. (Foto: Creoqode)

Bei Lyra müsst ihr nicht basteln, löten und aufwändig Software installieren. Und trotzdem steckt im Inneren der Handheld-Konsole ein Raspberry Pi.

Die britischen Tüftler von Creoqode entwarfen in der Vergangenheit clevere Konsolen wie Creoqode 2048 oder Creoqode Pyxa. Nun steht mit Lyra eine weitere Handheld-Maschine an, die in vielerlei Hinsicht sehr spannend klingt. Unter anderem setzt das System auf einem modifizierten Raspberry Pi (CM)3(L) und somit auf offene Strukturen sowie ein gewaltiges Angebot an Software. Emulatoren für zig Konsolen früherer Tage zum Beispiel.

DOSBox ist kein Problem für Lyra. (Foto: Creoqode)
DOSBox ist kein Problem für Lyra. (Foto: Creoqode)

Das bietet Creoqode Lyra

Wichtig ist den Erfindern von Creoqode Lyra, dass ihr die Konsole einfach auspacken und loslegen könnt – „Ready-To-Go“ sozusagen. Und genau das ist es auch, was Lyra von anderen Basteleien mit einem Raspberry Pi unterscheidet. Wer möchte, kann sich aber auch das DIY-Kit zulegen, bei dem ihr die Konsole in rund 15 Minuten selbst zusammenbaut. Das ist ideal für diejenigen, die auch wissen möchten, was im Inneren der Konsole steckt. Löten müsst ihr hierfür nicht können.

Steuerkreuz und Standard-Buttons fehlen nicht. (Foto: Creoqode)
Steuerkreuz und Standard-Buttons fehlen nicht. (Foto: Creoqode)

Zwar ist der Raspberry Pi 4 bereits seit kurzer Zeit erhältlich, dennoch setzt Creoqode auf den Vorgänger in einer angepassten Edition. Der Broadcom BCM2837B0 Quadcore-Prozessor ist mit 1,4GHz getaktet. Er kann auf 1GB RAM und eine 16GB große microSD-Speicherkarte zugreifen. Das Geschehen wird auf einem 5 Zoll großen LCD (800 x 480 Pixel) dargestellt. Der 3000 mAh starke Akku liefert hoffentlich genügend Energie für einige Stunden. HDMI-Ausgang, integrierte Lautsprecher, 3,5mm Kopfhöreranschluss, microSD-Speicherkartenslot – alles ist dabei.

Finanzierung bei Kickstarter

Creoqode lässt Lyra wie schon die früheren Produkte des Herstellers bei Kickstarter „finanzieren“. Für umgerechnet 166 Euro könnt ihr euch ein DIY-Set sichern, die fertige Lösung liegt preislich bei fast 180 Euro. Das ist für eine Konsole auf Basis eines Raspberry Pi nicht ganz günstig. Andererseits sieht Lyra auch sehr attraktiv und hochwertig aus, finde ich.

Eines muss euch aber bewusst sein: Möchtet ihr individuelle Emulatoren und spezielle Spiele nutzen, müsst ihr Lyra am Schluss doch etwas modifizieren oder entsprechende Software installieren. Hier will Creoqode allerlei Tutorials zur Verfügung stellen. Damit auch Laien klarkommen.

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Creoqode Lyra: In dieser Handheld-Konsole steckt ein Raspberry Pi
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Bei Lyra müsst ihr nicht basteln, löten und aufwändig Software installieren. Und trotzdem steckt im Inneren der Handheld-Konsole ein Raspberry Pi.
Sven Wernicke
GamingGadgets.de
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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:50 Uhr

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