Cuberox

Klasse! Kleiner Würfel für interaktive Spielereien und mehr!

27. Februar 2015 • 13:18 Uhr

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Klein, fein, flexibel. (Foto: Cuberox)

Er sieht auf den ersten Blick wie ein schwarzer Zauberwürfel (alias Rubik’s Cube) aus. Doch Cuberox kann weit mehr als das berühmte Knobelspielzeug. Denn im Inneren steckt ein Linux-basierter Rechner. Und die äußere Fassade besteht aus sechs Displays.

Die Erfinder von Cuberox platzierten sechs 16×16 Pixel-Bildschirme auf allen Seiten des 10 cm x 10 cm x 10cm großen, wasser- und staubgeschützten Würfels. Diese werden mit Inhalten durch das Innenleben versehen. Denn in dem Gadget steckt ein ARM-Prozessor mit 454 MHz (iMX233 ARM926J), der Unterstützung von 64MB Arbeitsspeicher, einer 4GB großen SD-Karte und einem 7800 mAh starken Akku erhält. Hinzu gesellen sich WIFI, Bluetooth, ein Gyroskop und ein Beschleunigungssensor. Auf dem kleinen Rechner ist Arch Linux installiert, das alle sechs Displays mit Inhalten befeuern kann.

Spielen und mehr

Und was möchte Cuberox bieten? Hier seien der Fantasie (der Entwickler) keine Grenzen gesetzt. Denkbar wäre es beispielsweise, „Tetris“ oder „Snake“ zu zocken, genauso könnte man das Gerät als Navigationsgerät, Wecker oder gar Anzeige für Nachrichten verwenden. Multiplayer-Games mit mehreren Würfeln sind ebenfalls möglich. Eingreifen bzw. interagieren könnt ihr über das Smartphone und die Bluetooth-Verbindung zu Cuberox. Über das Telefon installiert ihr auch neue Apps und bringt dem Würfel weitere Fähigkeiten bei.

Praktisch dürfen auch der integrierte Lautsprecher, das RGB LED-Hintergrundlicht und die schnurlose Qi-Auflademöglichkeit sein. Ihr benötigt also kein Kabel, um den Akku zu füllen.

Persönlich finde ich Cuberox wirklich amüsant und verlockend. Trotzdem scheint die aktuell laufende Kickstarter-Kampagne nicht besonders erfolgreich zu sein. Bei Kickstarter möchte das junge Team 150.000 US-Dollar einsammeln, aktuell hat man noch nicht einmal ein Drittel der Summe erreicht. Vielleicht liegt es am recht hohen Preis von knapp 200 US-Dollar, den Cuberox kosten soll? Dabei soll der finale Preis, wenn der Würfel frühestens im November 2015 erscheint, noch einmal 100 US-Dollar höher sein.

Klingt für euch trotzdem interessant? Dann klickt euch zu Kickstarter bzw. auf die offizielle Webseite. Ich wünsche den Machern viel Erfolg. Mir gefällt die Idee wirklich.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:37 Uhr

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