Dash

Ein Krabbelroboter. (Foto: DragonInnovation)
Ein Krabbelroboter. (Foto: DragonInnovation)

Das junge Unternehmen Dash Robotics stellte kürzlich mit Dash das erste eigene und kommerzielle Produkt vor. Es ist ein Krabbeltier, das unter anderem von Carles Huang, einem der „Guitar Hero“-Schöpfer, erfunden wurde. Statt Musik geht es diesmal aber um einen Mini-Roboter für große und kleine Bastelfreunde.

Denn Dash kann auf Wunsch auch selbst zusammengebastelt werden, geliefert wird ein Exemplar in allen Einzelteilen. Die Besonderheit ist sicherlich die Tatsache, wie sich das Ding fortbewegt. Die Macher ließen sich von der Natur inspirieren; die Bewegungen erinnern an einen Käfer oder eine Echse.

Hübsch sieht Dash zwar nicht aus, dank Arduino-Kompatibilität kann er aber mit weiteren Sensoren und Fähigkeiten ausgestattet werden. In jedem Fall eignet er sich zu Lernzwecken in Bildungseinrichtungen – für ein junges wie ein älteres Publikum. Preislich liegt der Roboter, der über das Smartphone oder Tablet kontrolliert wird, regulär bei rund 70 Dollar – also recht günstig.

Für die Erfinder von Dash ist klar: Nächstes Jahr soll die Maschine mit ihrem ziemlich hohen Tempo, die Haushalte und Schulen erobern. Dennoch sammelt man aktuell bei dem hierzulande eher unbekannten Crowdfunding-Portal DragonInnovation 64.000 US-Dollar ein, um die Massenproduktion ankurbeln zu können. Interessenten aus den USA können sich eine Exemplar ab 40 US-Dollar sichern.

Wir Europäer bleiben dummerweise außen vor. Gegenwärtig ist man aber bemüht, Dash auch in hiesigen Gefilden anbieten zu können. Bis dahin lohnt sich ein Blick auf DragonInnovation.com oder die offizielle Webseite. Persönlich bin ich der Meinung, dass Dash die besonderen Alleinstellungsmerkmale fehlen. Vielleicht habe ich sie übersehen?

1 Kommentar
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