Die uneingeschränkte Nutzung von Steam ist in China ab sofort verboten

Aufgrund einer neuen Regierungsmaßnahme werden Gamer in China weiter eingeschränkt. Die globale Version von Steam, eine der erfolgreichsten Plattformen für PC-Spiele, ist in China seit dem ersten Weihnachtsfeiertag 2021 verboten. Stattdessen gibt es für Gamer, die in China leben, nur noch die abgespeckte Form „Steam China“.

Steam China bietet bisher nur 53 Spiele

53 Spiele, das ist alles, worüber sich chinesische Spieler heutzutage noch freuen dürfen. Wer jetzt denken sollte: „Na immerhin!“, der sollte mal ganz kurz eben den Vergleich ziehen. Die globale Version von Steam umfasst nämlich rund 20.000 Games. Steam China steht also in absolut keinem Verhältnis zur globalen Variante.

Nicht nur die geringe Anzahl ist ein Witz, sondern auch die Auswahl an verfügbaren Spielen. CS:GO und DOTA 2 sind die einzig namhaften Games, die es überhaupt in diese überschaubare Liste geschafft haben. Die restlichen 51 Spiele sind hauptsächlich unbekannte Indie-Games von chinesischen Entwicklern. 

Große Titel wie Call of Duty, GTA, Cyberpunk 2077 oder It Takes Two sind vor Kurzem allesamt verboten worden. Jedes Spiel, das in China gezockt werden darf, muss ab sofort erst mal das „Okay“ von der Regierung bekommen und das ist gar nicht so leicht, denn es wird ganz penibel auf jede Kleinigkeit geachtet.

Alleine schon, wenn ein männlicher Charakter zu schwach wirkt, vor allem neben einer starken Frau, ist das für die chinesische Regierung bereits ein driftiger Grund, ein Spiel zu verbieten. Um nur mal einen der vielen unglaublichen Gründe zu nennen.

Doch nicht nur in Sachen Games werden die chinesischen Spieler eingeschränkt, auf der Steam China-Plattform gibt es weder Foren noch irgendwelche anderen Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen. Lediglich das Bewerten von Spielen wurde genehmigt.

Es gibt noch weitere strenge Regeln

Seit ein paar Monaten schon müssen Gamer in China um ihr Hobby bangen. Personen unter 18 dürfen beispielsweise gerade einmal 3 Stunden in der Woche mit Videospielen verbringen. Diese 3 Stunden dürfen allerdings nur freitags, samstags und sonntags genutzt werden und wenn man denkt, es geht nicht noch strenger: Es ist pro Tag lediglich eine Stunde insgesamt zugelassen. Zocken darf man nämlich auch an diesen 3 erlaubten Tagen nur zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr. Das Spielen am Handy zählt übrigens auch dazu.

Das Gaming wird in China mittlerweile genauso kritisch angesehen wie der Konsum von harten Drogen. Man möchte angeblich verhindern, dass junge Menschen süchtig danach werden und sie gleichzeitig mehr zur Bildung drängen. 

Natürlich ist durch das Verbot von Steam Global und Spielen wie Fortnite aber nicht nur die Jugend betroffen. Erwachsene Gamer werden dadurch genauso ihrem Recht am großen Spiele-Markt beraubt.

Das lässt mutmaßen, dass diese ganze „Anti-Gamer-Politik“ ganz und gar nicht zum Schutze der jungen Bevölkerung dient, hier handelt es sich ganz klar um Unterdrückung.

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