Diese Vorteile bringt ein VPN beim Gaming

Virtuelle private Netzwerke (VPNs) werden in Zeiten von Remote Work immer wichtiger. Viele Unternehmen möchten ihre Mitarbeiter über ein sicheres Netzwerk anbinden. Doch welche Rolle spielen VPNs beim Gaming? Gerade hier ergeben sich besonders große Vorteile, auf die die meisten Spieler bislang noch verzichten. Wir nennen die wichtigsten Gründe, aus denen ein VPN beim Gaming Sinn macht!

Was ist ein VPN?

Ein VPN  ist eine gesicherte Netzwerkverbindung innerhalb der öffentlichen Netzwerke. VPN Nutzer bewegen sich im Internet gewissermaßen innerhalb geschützter Räume. Dazu tragen vor allem zwei Aspekte bei.

Erstens: Ein VPN verschlüsselt den gesamten Datenverkehr. Dritten ist es so nicht möglich, die Bewegungen der Nutzer nachzuvollziehen. Welche Seiten besucht werden, was in Formulare eingegeben wird: All dies bleibt so innerhalb der Privatsphäre. Ein VPN schützt die Privatsphäre auch in öffentlichen Netzwerken, die typischerweise gar nicht oder nur unzureichend geschützt sind.

Zweitens: Ein VPN schützt Anwender vor der ungewollten Preisgabe ihrer Identität. Die Identität von Internetnutzern wird gewöhnlich anhand der IP mitgeteilt. Dies ist bei VPN Nutzern jedoch nicht möglich, da diese einen Remote Server als Vermittler für den Weg ins Internet nutzen. Zu sehen ist für Dritte lediglich die IP-Adresse des Servers. Mehr sieht nicht einmal der eigene Internet-Service-Provider.

Der Schutz lässt sich auf allen Endgeräten installieren. So gibt es VPN für PC ebenso wie für Smartphones und Tablets.

VPN Gaming Vorteil Nummer 1: Mehr Sicherheit bei Multiplayer Spielen

Gamer sind wie alle Internetnutzer bestimmten Gefahren ausgesetzt. Dies gilt vor allem für Plattformen für Multiplayer Spiele. Mitunter kommt es hier zu ernsthaften Auseinandersetzungen mit anderen Spielern. Diese können bei Kenntnis der IP-Adresse prinzipiell einen Hack in Nutzerkonten zum Beispiel bei sozialen Netzwerken vornehmen.

Eine sehr unschöne Folgeerscheinung dieser Möglichkeiten ist das sogenannte Swatting. Die Hacker posten im Namen ihrer unwissenden Opfer dramatische Nachrichten und lösen so häufig Polizeieinsätze aus. Im schlimmsten Fall gelingt es den vermeintlichen Spielfreunden sogar, den Aufenthaltsort auszuspielen und Attacken auch offline durchzuführen. Ein VPN verspricht hier deutlich mehr Sicherheit, weil der Aufenthaltsort verschleiert wird und potentielle Hacker nicht in den Besitz der IP-Adresse gelangen.

Das Verschleiern der IP-Adresse schützt vor einem weiteren Risiko auf Gaming Plattformen: DDos Attacken. Diese werden mittlerweile auch gegen einzelne Benutzer eingesetzt – etwa, um erfolgreiche Konkurrenten aus dem Spiel zu nehmen. Auch hier schützt ein VPN zuverlässig.

VPN Gaming Vorteil Nummer 2: Sicher spielen auch in öffentlichen Netzwerken

Immer mehr Spiele werden auch über Smartphones gespielt – dann bevorzugt unterwegs. Dabei bedienen sich Spieler gerne öffentlicher Netzwerke, die zum Beispiel in Hotels, Cafés oder dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verfügbar sind. Wer hier auf ein VPN verzichtet, setzt sich jedoch gewaltigen Risiken aus.

Unverschlüsselte Netzwerke laden Hacker geradezu ein und erlauben diesen, den gesamten Datenverkehr mitzulesen. In der Konsequenz können Konten bei sozialen Medien, aber auch Bankkonten und Kreditkarten missbräuchlich verwendet werden. Die Hacker nutzen dabei verschiedenste Methoden wie Man in the middle Attacken oder Malware.

VPN Gaming Vorteil Nummer 3: Zusätzliche Inhalte abrufen

Da VPN Benutzer sich über einen Remote Server im Internet bewegen, wird neben ihrer IP-Adresse auch ihr Standort (also das Land, in dem sie sich befinden) unkenntlich gemacht. Aus Sicht von Seitenbetreibern, Spieleplattform etc. kommen VPN Benutzer aus dem Land, in dem der verwendete Server steht. Die meisten VPN Provider betreiben Server weltweit – und lassen ihre Kunden den jeweiligen Zugangsserver wählen. Wer einen US Server auswählt, befindet sich aus Sicht von Spieleplattformen auch in den USA.

Daraus erwachsen handfeste Vorteile: Es ist möglich, auf Inhalte zuzugreifen, die nur in bestimmten Ländern verfügbar sind. Dabei kann es sich um Inhalte handeln, die im eigenen Land aus politischen oder juristischen Gründen (zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Urheberrecht) gesperrt sind. Häufig gibt es brandneue Spiele auch zuerst in den USA und erst mit einiger Verzögerung in anderen Ländern. Wer mit einen VPN die Plattform besucht, kann schon am ersten Tag auf Neuerscheinungen zugreifen.

VPN Gaming Vorteil Nummer 4: Alte Vorurteile stimmen nicht mehr

Über VPNs kursieren manche Gerüchte und Vorurteile, die den Nutzen der Dienste vermeintlich schmälern. Diese Vorurteile treffen in der Regel nicht mehr zu. Dies gilt etwa für IP Sperren. Manche Spieleplattformen sehen in der Verwendung von Remote Servern einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen und sperren Spieler. Dies ist in der Regel jedoch unproblematisch, weil beim nächsten Login ins VPN eine neue IP-Adresse zugeteilt wird und sich mit dieser die IP Sperre umgehen lässt. Dies gilt insbesondere für hochwertige VPN Dienste, die eine Vielzahl von Servern betreiben.

Ein weiteres Vorurteil lautet, dass ein VPN die Internetnutzung verlangsamen kann. Gerade bei Spieleplattformen ist jedoch das Gegenteil der Fall. Hier kommt es häufig auf die Ping Times an. Diese wiederum richten sich auch nach der räumlichen Distanz zwischen dem Anwender und dem Spieleserver. Wer einen VPN Server nahe des Spieleservers verwendet, kann Pingzeiten und Verzögerungen sogar reduzieren.

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