DragonBox Pyra

Michael Mrozek alias EvilDragon werkelt seit Jahren an eigenen Handheld-Geräten, OpenSource-Maschinen und anderen spannenden Projekten. Sein neustes Werk nennt sich DragonBox Pyra und dürfte wohl der Nachfolger der OpenPandora sein. Bisher klingt das Gerät nach einer spannenden Handheld-Konsole für Linux- und Emulator-Freunde.

Mehr als eine Platine gibt es bisher nicht zu sehen. (Foto: Youtube)
Mehr als eine Platine gibt es bisher nicht zu sehen. (Foto: Youtube)

Die DragonBox Pyra soll über einen 5 Zoll großen Full HD-Display (resistiv, 1920×1080 Bildpunkte) mit einem ARM Cortex A-15-Dualcore-Prozessor (Texas Instrument OMAP 5 SoC mit zwei weiteren Coretex-M4 und einem GC320 2D-Beschleuniger), 2GB RAM und PowerVR SGX544 Grafikchip verfügen. Hinzu gesellen sich ein 4200 mAh starker Akku, 802.11n WIFI, Bluetooth 4.0, zwei SDXC-Kartenslots, drei USB-Ports (Standard, Micro, Mini), konfigurierbare Benachrichtigungs-LEDs, HDMI-Ausgang, eine QWERTY-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung, zwei Analogsticks, vier Schulter-Buttons, ein D-Pad und 6 Standard-Buttons. Wow – das klingt nach einer eierlegenden Wollmilchsau, wie es OpenPandora auf gewisse Weise schon war.

Bisher existiert von der DragonBox Pyra noch kein finales Design, sondern eigentlich nur ein Prototyp ohne Gehäuse. In einem Video wird gezeigt, was in der Hardware steckt. Zwei PlayStation 1-Emulatoren starten parallel, während noch der Titel „Battle of Wesnoth“ flüssig zu laufen scheint. Erstaunlich. Als Betriebssystem kommt wohl eine aktuelle Linux-Distribution zum Einsatz, die ein Portieren von Emulatoren und Spielen wohl sehr einfach machen dürfte.

Nur wann es mit der DragonBox Pyra soweit ist? Das ist noch völlig unklar. Weitere vielversprechende Einzelheiten findet ihr auf der offiziellen Webseite. Ich hoffe sehr, dass sich Michael Mrozek nicht zu lange Zeit lässt – Technik entwickelt sich doch so schnell weiter….

1 Kommentar
  1. […] Löt-Kurse konnte ich entdecken, auch „EvilDragon“, der Schöpfer der Handheld-Konsole Pyra, war höchstpersönlich mit einem Stand vertreten. Den ehemaligen Commodore-Mitarbeiter Petro […]

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.