eevoo

Eine Mobile Game-Evolution? (Foto: eelusion Game Studios)
Eine Mobile Game-Evolution? (Foto: eelusion Game Studios)

Social-Games mit Augmented Reality-Elementen sind gerade voll im Trend, mein aktueller Favorit ist Der heilige Gral. Aber auch das vom Berliner eelusion Game Studios stammende Werk eevoo klingt reizvoll. Denn es handelt sich hierbei um ein ungewöhnliches Aufbauspiel, bei dem ihr virtuell eine eigene Welt aufbaut und zugleich reale Gebiete für euch beansprucht. Klingt kompliziert?

Ist es aber nicht. Im Grunde genommen wird die Welt in unzählige, gleichgroße Planquadrate aufgeteilt, die ihr euch durch das Verwenden der App unter den Nagel reißt – sofern nicht jemand anderes schneller war. In diesen sogenannten Squares baut ihr selbst euer virtuelles Reich auf. Zugleich müsst ihr mehrere Zeit-Epochen erarbeiten und Missionen überstehen.

Technisch kommt bei der eevoo-App, die ausschließlich für iOS-Geräte gedacht ist, Apples eigener Map-Dienst zum Einsatz. Dieser dient als digitale Spielfläche. Ihr könnt dank der integrierten Kamera von iPhone oder iPad digitale Objekte in eurer Umgebung entdecken, die ihr im Spiel nutzt. Oder ihr schickt KI-gesteuerte Helfer zu einem Zielpunkt und lasst sie dort Arbeiten ausführen. Denn ihr könnt nur euer anfängliches Zelt auf einem Square in einen Palast verwandeln, wenn ihr selbst vor Ort seid oder eben euren langsameren Unterstützer dorthin befehligt habt. Außerhalb der Aufgaben, die das Spiel an euch stellt, trefft ihr Freunde oder neue Nachbarn oder erwerbt Materialien für den Ausbau eurer Welt. Das große Ziel ist es, gemeinsam eine neue Erde zu formen und auszubauen – sozusagen ein Paralleluniversum basierend auf unserem.

Das Konzept, das übrigens in eine Geschichte rund um den Professor McEvo mit seinen Erfindungen eingebettet ist, soll das erste sein, dass 3D-Technologie, Augmented Reality, Geo-Location, Social Media und stategisches House Building miteinander in dieser Form verbindet.  Das klingt in jedem Fall spannend, vor allem weil die iOS-App wahrscheinlich nichts oder nicht viel kosten wird. Finanzieren möchte man sich durch ein intelligentes Product-Placement. Vermutlich abhängig von dem Gebiet, an dem ihr euch gerade befindet, wird Werbung aus eurem Umfeld präsentiert. InApp-Käufe sind wohl auch nicht unrealistisch.

Am 12. Dezember 2012 wird eevoo im AppStore erhältlich sein. Offenbar ist das Spiel für alle Regionen geeignet, also nicht beschränkt auf eine Großstadt – wie die meisten AR-Mobile-Games derzeit.

Weitere Details gibt’s auf der Facebook-Seite. Eine richtige Website ist noch nicht am Start.

1 Kommentar
  1. […]   von TechBloggers | 5. Dezember 2012 – 17:55 | deutsche Blogs, GamingGadgets Zum Original Blog […]

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