Ehemaliger Dota 2 Pro über E-Sport-Teams und ihre Geschäftsmodelle

Das Lima Major ist das Hauptaugenmerk der kompetitiven Dota 2 Szene aktuell. Wirbel rundum ein großes Turnier ist immer eine gute Gelegenheit, um viele Spieler zu erreichen. Vor allem, wenn es um die Weiterentwicklung von E-Sport geht. Und für diese Weiterentwicklung, so der ehemalige Dota 2 Pro Peter “ppd” Dager, müssten Teams ihre Geschäftsmodelle ändern.

Seine Meinung teilte ppd auf Twitter am 20. Februar 2023. Er sprach damit gezielt Teams und Organisatoren an, um zu mehr Mehrwert für Fans aufzurufen, anstatt die ganze Energie nur auf Gewinne auszurichten.

Nicht nur in Dota 2: Teams müssen Fokus auf bessere Selbsterhaltung legen

Peter “ppd” Dager ist wohl bestens bekannt für seinen Sieg auf der The International 5, als Ex-EG Teamkapitän und als Trainer des Teams von Alliance. Seither ist Dager zur Eventorganisation gewechselt als Manager für Programmoperationen bei Esports Engine. In einer jüngsten Veröffentlichung auf Twitter spricht Dager nun über den Fokus von Teams auf ihre Investoren und Sponsoren, anstatt dem Fokus mehr eigene Einnahmen zu generieren und Mehrwert zu schaffen.

Zudem setzte sich ppd schon früher für kleinere Preispools ein. Spieler sollten viel eher lernen, ihre eigene Marke zu vermarkten und zu monetarisieren. Er ging jetzt so weit zu behaupten, dass Teams besser anfangen, daran zu arbeiten, um nicht Gefahr zu laufen, von neueren Teams mit besserer Organisation abgelöst zu werden.

Produkte basierend auf Teams und Spieler für mehr Mehrwert (und Einnahmen)

Auf die Nachfrage nach der Art der Monetarisierung für die Teams, führte ppd aus, dass Produkte basierend auf den Teams und Spielern gute Einnahmen erzielen könnten. Diese Haltung zieht klare Inspiration aus dem traditionellen Sport, wo Teams schon lange Produkte basierend auf dem Team selbst und den Spielern anbieten. Selbst “etwas völlig Alltägliches wie Toilettenpapier” würde – mit der richtigen Herangehensweise – funktionieren.

Ob diese Wechsel der Geschäftsmodelle wirklich funktionieren würde oder nicht, ist freilich bloße Spekulation. Aber Peter Dager hat einen Punkt: E-Sport muss wegkommen von Investoren und Sponsoren und Teams müssen sich besser selbsterhalten können. Ansonsten bleibt der geliebte elektronische Sport weiter zu 100 % ferngesteuert, mit allen Vor- und Nachteilen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.