Entwickler können in Zukunft auf der Xbox Series S mehr Arbeitsspeicher nutzen

In letzter Zeit mehrten sich anscheinend die negativen Berichte von Entwicklern, dass die Xbox Series S über zu wenig Arbeitsspeicher verfügte. Microsoft schafft nun Abhilfe und stellt der Konsole ganz unkompliziert Online-Arbeitsspeicher zur Verfügung.

Dadurch soll auch die Performance der GPU verbessert werden. Unter anderem soll die Konsole durch diese Maßnahme auch im Vergleich zur Playstation 5 besser abschneiden können.

Von Haus aus nur 10GB GDDR6-Ram

Ab Werk verfügt die Konsole über 10GB GDDR6-Speicher. Dieser lässt sich wahlweise für die GPU als auch für das System selbst einsetzen. Dabei erreichen 8GB der 10GB eine Bandbreite von 224GB/s. Die restlichen 2 GB werden für das Betriebssystem benötigt. Im Vergleich zum großen Bruder ist das nicht viel:

Die Xbox Series X hingegen kommt mit 16GB GDDR6 daher, wobei die vollen 16GB eine Bandbreite von 560GB/s schaffen – ein himmelweiter Unterschied, den man natürlich bei der Gesamtperformance deutlich spürt.

Aktuelles Game Development Kit vorgestellt

Auf YouTube wurde gerade das Game Development Kit für Juni 2022 vorgestellt. Im Rahmen der Vorstellung hat Microsoft bekanntgegeben, dass für einzelne Spiele mehrere hundert Megabyte „Online“-Arbeitsspeicher zur Verfügung stünden. Dadurch soll sich eine spürbare Verbesserung der Performance ergeben.

Wie viel diese Maßnahme tatsächlich bringt, werdet ihr vermutlich erst sehen, wenn die ersten Spiele das neue Feature unterstützen. Aktuell kostet die Xbox Series S (512GB) laut einem bekannten Preisvergleich ab rund 265 Euro. Für die Xbox Series X müsst ihr aktuell rund 494 Euro berappen.

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